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| 02:42 Uhr

Cottbuser Amtsgericht verurteilt Fahrraddieb zu Geldstrafe

Cottbus. Das Amtsgericht Cottbus hat am gestrigen Mittwoch in einem beschleunigten Verfahren einen 27-Jährigen wegen Diebstahls im besonders schweren Fall zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 12 Euro verurteilt. Das teilte Michael Höhr, Richter am Amtsgericht, mit. red/dst

Der Angeklagte hatte am Dienstag dieser Woche in Cottbus in der Innenstadt mit einem Bolzenschneider ein Fahrradschloss geknackt und das Rad mitgenommen. Es handelte sich um ein sogenanntes MTB-Rad in einem geschätzten Wert von 100 bis 200 Euro. Der Angeklagte hatte die Absicht, das Fahrrad in Polen zu verkaufen. Der Mann war mit weiteren Personen unterwegs, die ihrerseits ebenfalls Fahrräder entwendet hatten. Mit den gestohlenen Rädern fuhren die Täter dann auf der Bundesstraße 115 Richtung Polen. Als sie in Simmersdorf von der Polizei kontrolliert werden sollten, gelang den übrigen Tätern zunächst die Flucht, wobei sie die Fahrräder zurückließen. Einer dieser Täter konnte in einem Waldstück aufgegriffen werden. Der Angeklagte flüchtete mitsamt des von ihm gestohlenen Rades, konnte dann im Rahmen der Nachsuche aber durch die Polizei in Forst gestellt und festgenommen werden. Der Angeklagte zeigte sich in der Hauptverhandlung umfassend geständig, so Höhr. Er ist bisher nur wegen Ladendiebstählen in Erscheinung getreten.

Staatsanwaltschaft und Angeklagter nahmen das Urteil an und verzichteten auf Rechtsmittel. Es ist somit rechtskräftig.