Das Land habe bereits bekundet entstehende Mietausfälle zu übernehmen, aber noch liege keine schriftlichen Zusage vor. Aus diesem Grund hat die Stadt der Dezernentin zufolge noch keine Vorlage für einen entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrag vorgelegt. "Wir haben die Vor- und Nachteile in einer Wirtschaftlichkeitsanalyse beziffert", sagt Tzschoppe.

Demnach liegt die größte Ersparnis in der Nichtbesetzung des Behördenleiters. Dagegen stünden Mietausfälle im Technischen Rathaus und die Tatsache, dass der kreisfreien Stadt im Gegensatz zu den Landkreisen bis zum Jahr 2018 keine Zusatzkosten für Leistungen der Behörde entstehen.

Während Cottbus zögert, haben sich die beiden Landkreise für die Fusion entschieden. Die Landräte betonten zudem, dass sie notfalls auch ohne Cottbus starten. Die Stadt könne auch nach dem 1. April in die gemeinsame Behörde einsteigen.

Der Oberspreewald-Lausitz-Kreis hat grünes Licht dafür gegeben, die Aufgaben der Kastasterbehörde künftig gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße und der Stadt Cottbus in Cottbus wahrzunehmen.

Eine Geschäftsstelle soll in Calau verbleiben, um Bürgernähe zu gewährleisten.