April 2013 zusammengeführt werden. Die Vorbereitungen dürften schnell anlaufen, denn auch der Spree-Neiße-Kreistag wird noch im Dezember darüber befinden. Die Cottbuser Rathausspitze und das Parlament einigten sich darauf, die Zusammenlegung nach zwei Jahren zu bewerten.

Der Personalrat brachte seine Bedenken in einem dreiseitigen Brief an die Abgeordneten und die Stadtspitze zum Ausdruck. So zweifelte Personalratschefin Regina Hartnick, dass es zu einer nennenswerten Sachkosten- und Personalersparnis kommen wird. "Uns ist nicht klar, wie die wachsenden Anforderungen mit weniger Personal erledigt werden können", sagte sie und betonte: "Wir stehen der interkommunalen Zusammenarbeit offen gegenüber. Aber sie muss Sinn ergeben und darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden."

Angesichts der Kritik zeigte sich Ordnungsdezernent Lothar Nicht (Linke) erstaunt, denn beide Personalräte seien stets in die Beratungen einbezogen gewesen. Zudem werde es einen Beirat geben, der die Arbeit der zusammengeführten Ämter begleitet und bewerten wird. "Wenn es die Signale gibt, kann schnell korrigiert werden", versicherte Nicht.