Mit Energiebirnen locken die Mitarbeiter von CottbusService die Gäste. "Das sind leckere Liköre vom Spreewaldkoch Peter Franke", erzählt Leiterin Claudia Fröhner. Zwischen Schlehen-, Eier- und Pflaumen-Zimt-Likör können die Besucher wählen. Dieses Angebot im Souvenirregal symbolisiere die Energiestadt Cottbus. Erweitert worden ist auch das Angebot an Erlebnissen. "Neu ist eine geführte Fahrradtour von 25 Kilometern Länge zum Cottbuser Ostsee", erzählt sie.Die Tour führe entlang der Spree, dann zum Aussichtspunkt des Tagebau Cottbus-Nord und zum Aussichtsturm am Tagebaurand in Merzdorf. Weiter gehe es durch die Merzdorfer Alpen über Schlichow zurück nach Cottbus.Laut Claudia Fröhner werden in der Tourist-Information Anfragen rund um die Radwege in der Region und Ausflugsziele beantwortet. "Das Radwandern wird sehr gut angenommen", betont sie. Zunehmend kämen Anfragen auch aus dem Ausland. "Dänemark, Schweden, Holland, Österreich und die Schweiz", zählt sie auf. "Wir hatten auch schon Anfragen aus Mexiko und den USA", so Claudia Fröhner. Durch die Internationale Tourismusbörse (ITB) sei die Region inzwischen weltweit bekannt geworden und es beginne sich, ein neuer Wirtschaftszweig in der Lausitz zu entwickeln. CottbusService als offizieller touristischer Dienstleister der Stadt organisiert Erlebnis-Pakete. Dazu gehören Stadtrundgänge mit dem Cottbuser Postkutscher. Er führt die Gäste durch die historische Altstadt. Mehr als 1400 Personen seien bei öffentlichen Stadtführungen gezählt worden. "Die Kahnfahrten zwischen Sandower Brücke und der Spreewehrmühle sind gut angenommen worden", sagt Claudia Fröhner. In den Wintermonaten habe die Baumkuchenmanufaktur mit Schaubacken und Verkostung als Touristenmagnet gewirkt.Mit dem "Postkutschermenü" verwöhne zum Beispiel das "Waldhotel" die Gäste. Das komme sehr gut an. Adelheid Floß