Das koste richtig Geld, welches dann fehle, um etwas neu zu bauen. Da ein Gutachten notwendig sei, habe sich hier noch nichts getan. "Wegen des langen Winters konnte mit der Erarbeitung des Gutachtens erst Mitte März begonnen werden", so Lewandrowski. Die Stadt Cottbus unterhält 73 Spielplätze und 26 Bolzplätze auf einer Fläche von insgesamt 125 543 Quadratmetern. 105 000 Euro werden jährlich allein für die Sicherheitskontrollen auf den öffentlichen Spielplätzen der Stadt Cottbus ausgegeben. Versteckte Gefahren, die laut Dekra nach dem Winter generell auf Spielplätzen lauerten, gebe es aus Sicht der Stadt Cottbus nicht. "Alle Spielgeräte auf öffentlichen Spielplätzen entsprechen den geltenden Regeln der Technik", versichert Pressesprecher Peter Lewandrowski. Die visuelle Routineinspektion erfolge je nach Intensität der Nutzung einer Freizeitanlage von dreimal wöchentlich ( Freizeitpark Poznaner Straße, Saspower Hauptstr.) bis vierzehntägig (Striesower Weg). Die operativen Inspektionen finden laut Lewandrowski im Abstand von vier bis sechs Wochen statt. Diese Kontrollen führe der Eigenbetrieb Grün- und Parkanlagen durch. Mit der Jahreshauptinspektion der Spiel- und Bolzplätze werde jeweils ein zugelassener freier Sachverständiger beauftragt. Der diesjährige zwar lange, aber von den Temperaturen her durchschnittlich zu bewertende Winter habe keine nennenswerten Wirkungen an den Spielgeräten hinterlassen, erklärt Lewandrowski. Mit Vandalismus auf Spielplätzen kämpfe die Stadt aber regelmäßig. "Wo starke mutwillige Verunreinigungen festgestellt werden, erhöhen wir die Anzahl der visuellen Routineinspektionen", so Lewandrowski. Adelheid Floß