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Cottbus bleibt Stützpunkt für Handball-Junioren

Wolfgang Neubert
Wolfgang Neubert FOTO: Hering
Cottbus. Das Präsidium des Landessportbundes Brandenburg (LSB) hat sich nach Angaben seines Präsidenten Wolfgang Neubert zum Landesstützpunkt Handball für den männlichen Nachwuchs bekannt. Das erklärte Neubert auf RUNDSCHAU-Nachfrage. wsw1

Damit sei der Erhalt des Leistungszentrums, für das der LHC Cottbus tragender Verein bleibt, zunächst bis zum Jahr 2021 gesichert. Verbunden ist damit laut Neubert auch die finanzielle Förderung für die Beschäftigung eines Landestrainers in Cottbus.

Nach der Zusicherung der Ko-Finanzierung durch den LHC werde die Stelle, die bislang René Althaus inne hatte, ausgeschrieben. LHC-Präsident Peter Gronem versicherte, dass eine Bestätigung des Finanzanteils des LHC in einem hohen vierstelligen Bereich dem LSB nach mehrfacher mündlicher Zusage nun auch schriftlich zugegangen ist. Gegenwärtig wird die Funktion des Landestrainers ehrenamtlich durch Falk Fürstenberg und Peter Melzer wahrgenommen.

Nach öffentlich gewordener Querelen im Cottbuser Leistungsstützpunkt und zwischen den Lehrertrainern Diane Brucke und Peter Melzer war der traditionsreiche Handballstandort in Gefahr geraten, zumal sich eine von Brucke betreute Nachwuchsmannschaft dem Grünheider SV in der Nähe von Berlin angeschlossen hat. Die Landesstützpunkte Potsdam und Cottbus werden nun nach intensiven Gesprächen zwischen dem zuständigen Ministerium, dem Olympiastützpunkt sowie dem Landessportbund vom Potsdamer Landestrainer Axel Bornemann als Lenkungsstableiter geführt.