• Sind die Inzidenz und die Corona-Fallzahlen in Deutschland heute gestiegen?
  • Beim Infektionsgeschehen in Deutschland gibt es derzeit kaum Dynamik. In den vergangenen Wochen gingen die Zahlen jedoch deutlich in die Höhe und sinken jetzt nur allmählich
  • In diesem Artikel werden täglich die neuen Werte von Hospitalisierung, Inzidenz und Neuinfektionen veröffentlicht

Corona-Zahlen des RKI heute: Hospitalisierung, Inzidenz, Neuinfektionen, Todesfälle am 18.09.2021

Hier die Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Deutschland am Samstag, 18.09.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 72,0 (Vortag: 74,7; Vorwoche: 82,8)
  • Hospitalisierungsrate: 1,89 (Vortag: 1,87)
  • Neuinfektionen heute: 8901
  • Infektionen gesamt: 4.134.779
  • Neue Todesfälle: 63
  • Todesfälle gesamt: 92.920
  • Impfquote (Erstimpfung): 67,0 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 62,8 Prozent

Aktuelle Zahlen der Bundesländer – So hoch liegen die Inzidenzen in Deutschland

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 105,9 – Bremen
  • 92,4 – Baden-Württemberg
  • 86,3 – Bayern
  • 81,0 – Hessen
  • 78,1 – Berlin
  • 77,7 – Nordrhein-Westfalen
  • 74,7 – Rheinland-Pfalz
  • 66,0 – Saarland
  • 60,2 – Hamburg
  • 59,1– Niedersachsen
  • 51,6 – Thüringen
  • 41,2 – Brandenburg
  • 39,6 – Schleswig-Holstein
  • 32,3 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 36,6 – Sachsen
  • 36,0 – Sachsen-Anhalt

Neuinfektionen und Corona-Inzidenz gestern und vor einer Woche

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Freitag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 227 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher knapp 4,67 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 41.993.789 Infizierte und 672.635 Tote
  • Indien: 33.381.728 Infizierte und 444.248 Tote
  • Brasilien: 21.080.219 Infizierte und 589.573 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.137.062 Infizierte und 92.928 Tote.

Gibt es einen bundesweiten Wert für die Hospitalisierungsrate?

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag in Deutschland um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Impfquote Deutschland: Gut 52 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft

Die Corona-Impfungen in Deutschland gehen weiter voran. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nun 52,1 Millionen Menschen oder 62,7 Prozent aller Einwohner, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Donnerstag hervorgeht. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben inzwischen 55,6 Millionen Menschen oder 66,9 Prozent der Bevölkerung.
Minister Jens Spahn (CDU) rief erneut dazu auf, Impfgelegenheiten wahrzunehmen. „Die Impfung verhindert schon jetzt viel Leid und Krankheit“, schrieb er bei Twitter. Aber auf den Intensivstationen lägen quasi nur Ungeimpfte. „Das wäre nicht nötig. Impfen schützt jetzt!“

Kampf gegen Corona: Mehr Impfaktionen gefordert

Nach der Aktionswoche für Corona-Impfungen fordert der Städtetag eine Fortsetzung der kreativen Maßnahmen. „Gelegenheit macht Impfungen. Umso wichtiger ist es, dass es diese wirksamen Angebote auch nach dem Ende der Impfzentren zum 1. Oktober 2021 gibt“, sagte Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Die Landesregierungen müssen dafür jetzt ihre Pläne auf den Tisch legen.“
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält trotz ursprünglicher Skepsis sogar eine staatliche Impfprämie für sinnvoll. „Aus meiner Sicht sollten wir in der Situation, in der wir sind, kein Mittel ausschließen, um mehr Menschen zum Impfen zu bewegen“, sagte Lauterbach der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). „Andernfalls droht uns ein schwieriger Herbst.“

Wann enden die Corona-Beschränkungen?

Der Kassenärztechef Andreas Gassen wiederum sprach sich für das Ende aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober als Anreiz zum Impfen aus. „Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Meine Wette: Dann sind wir Ende Oktober bei einer Impfquote von 70 Prozent oder noch höher, weil sehr viele Menschen das Angebot dann doch schleunigst annehmen werden.“