Wildau hatte den besseren Start und setzte sich schnell auf 3:1 ab. Einfache Tore aus dem Rückraum ermöglichten aber den 3:3-Ausgleich. In der Folgezeit blieb die Begegnung spannend. Mal legten die Gastgeber ein Tor vor, mal die Gubener. Bis zum 9:9 blieb es beim Unentschieden. Ungenutzte Überzahlsituationen und mangelnde Chancenauswertung ermöglichten dem HSV ins Spiel zurück zu kommen. So ging es mit einem 16:16-Remis in die Halbzeitpause. Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Neißestädter komplett. Zu früh abgeschlossene Angriffsaktionen gewährten den Wildauern erstmals eine 20:17-Führung. Doch die Chemiker steckten nicht auf und kamen beim 21:21 nochmals zum Ausgleich. Dabei sollte es aber bleiben. Unnötige Zeitstrafen gegen die Gubener nutzten die Gastgeber konsequent um sich spielentscheidend auf 28:24 abzusetzen. An diesem Rückstand bissen sich die Gubener bis zum Spielende die Zähne aus. Am Ende hieß es in einer knappen Partie 31:29 für Wildau.

Trotz Heimvorteil hat die weibliche D-Jugend des SV Chemie ihre Partie in der Spielunion Elbe-Elster gegen den HSC Cottbus mit 15:19 verloren. Beste Gubener Torschützin war Alina Weigel mit sieben Treffern.