Die zweiten Mannschaften aus Cottbus und dem Spreewald dominieren die Verbandsliga Süd. Die LHC-Reserve war auch in Belzig vom einheimischen Märkischen BSV in ihrem Siegeslauf nicht zu stoppen und gewann 28:25. Cottbus liegt mit sieben und acht Punkten Vorsprung vor dem HC Spreewald II und Lübbenau II. Der Erfolg in Belzig war sicherer als es das Ergebnis ausdrückte. Spielertrainer Eric Kozlowski war vor allem mit dem Beginn der zweiten Halbzeit zufrieden. Durch schnelle Angriffe und sichere Verwertung der Chancen zogen die Cottbuser vom Pausenstand-Stand von 12:13 auf 14:21 davon und führten damit die Vorentscheidung herbei. Zahlreiche Zeitstrafen und Nachlässigkeiten im Torabschluss beeinflussten dann das Spiel auf Cottbuser Seite. Sieben Minuten vor dem Anpfiff musste der LHC eine doppelte Unterzahl verkraften. Die zahlenmäßige Überlegenheit nutzte Belzig und kam bis auf drei Tore an den Führenden heran. Die Lausitzer meisterten diese Phase jedoch und gewannen jederzeit verdient. Je vier Tore erzielten Pascal Hüneburg, Max Kröning und Marcel Schadel.

In der Nachwuchs-Oberliga gewann die U 19 des LHC unterdessen beim BFC Preussen mit 25:24. Durch den Erfolg festigte man Tabellenplatz vier.

In der Frauen-Verbandsliga war auch der SV Chemie Guben im Nachholspiel gegen den HC Spreewald erfolgreich. Am Ende gewannen die Neißestädterinnen klar mit 33:19 (15:9). Guben lag fix mit 4:0 in Führung und überzeugte vor allem im Angriffsspiel. Allerding fing sich der HC und konnte durch technische Fehler der Gastgeberinnen bis auf 5:6 verkürzen. Doch Guben spielte munter seinen Stiefel weiter. Die Frauen des SVC gingen mit einem klaren Vorsprung 15:9 in die Pause. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Chemie den Grundstein für den Heimsieg. Die Deckung stand weiter wie eine Mauer, so dass sich der HC die Zähne ausbiss. Angetrieben vom heimischen Publikum, spielten die Chemie-Frauen wie in einem Rausch. Am Ende gewannen die Chemie-Frauen ihr Heimspiel klar und deutlich. Die erfolgreichsten Gubener Torschützinnen waren Katja Strätz (7 Tore), Vanessa Woithe (6) sowie Franziska Jahn (5).

Während die Landesliga-Herren der Lausitzer Wölfe eine empfindliche Niederlage beim Tabellenvierten Empor Dahme kassierten (14:29), bleibt Liga-Konkurrent Guben mit einem ungefährdetem Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten Wünsdorf an der Tabellenspitze. Nach einer starken ersten Halbzeit stand es am Ende 31:23 (13:6) für die Grün-Weißen. Couragiert und mit Herz setzte sich Chemie auf 5:3 ab. Guben kontrollierte seine Angriffsaktionen diszipliniert und erfolgreich. Die taktischen Varianten wurden allesamt umgesetzt. Die ersten Minuten in der zweiten zweiten Halbzeit verschliefen die Hausherren. Die Gäste verkürzten den Rückstand auf 14:10. Doch aus diesem Tief zogen sich die "Chemiker" schnell heraus. Bei Chemie kamen alle Spieler zum Einsatz und konnten Praxis sammeln. Marcel Burtchen mit neun Treffern und Dan Klein mit deren acht waren auf Gubener Seite die treffsichersten Werfer.