Eine damit verbundene Kündigung ist daher unwirksam. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt (Az.: 6 AZR 189/08), auf das die Fachzeitschrift "der betriebsrat" hinweist (Ausgabe 4/2010).In dem Fall ging es um eine Mitarbeiterin bei einer Zeitarbeitsfirma, die nach einem Unfall arbeitsunfähig war und daraufhin entlassen wurde. Die Personalchefin hatte ihr zuvor am Telefon mit der Kündigung gedroht, wenn sie nicht trotz der Krankschreibung zur Arbeit komme. Die Richter stellen sich im Grundsatz auf die Seite der Gekündigten. Nach dem Gesetz dürfe ein Arbeitnehmer nicht dafür benachteiligt werden, dass er seine Rechte in Anspruch nimmt und nicht zur Arbeit kommt, wenn er arbeitsunfähig ist. Der Fall wurde zur Entscheidung aber wieder an die Vorinstanz zurückverwiesen.dpa/han