Zuvor hatte der türkische Energieminister Taner Yildiz erklärt, es gebe keinen Kontakt zu den Opfern im Bergwerk in der südtürkischen Stadt Ermenek. "Die Zeit läuft gegen uns."

Wegen des Unglücks sagten die Behörden die Feierlichkeiten zum türkischen Nationalfeiertag am Mittwoch ab. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wollten laut Anadolu zum Unglücksort reisen.

Laut dem Energieminister waren am Dienstag in mehr als 300 Meter Tiefe rund 11 000 Kubikmeter Wasser in den Schacht eingedrungen. 16 Arbeiter konnten sich retten. Die Unglücksursache sei noch unbekannt, erklärte Yildiz.

In der Türkei kommt es immer wieder zu schwern Unfällen im Bergbau.