Das Spiel begann abtastend, beide Mannschaften fanden keine spielerischen Mittel, um erfolgreich zum Torwurf zu kommen. Antje Jende eröffnete dann in der vierten Minute die in der Anfangsphase torarme Partie.

Nach dem Ausgleich brauchten die Calauerinnen bis zur neunten Minute, um durch Ines Lindner wiederum in Führung zu gehen. Zu viele Fehlwürfe oder Fehlabspiele prägten zu diesem Zeitpunkt das Match. Hätte nicht Nicole Kuhfeldt im Calauer Tor einen sehr guten Tag gehabt, sie hielt zu Beginn acht Würfe infolge, wäre der Spielverlauf vermutlich komplett anders verlaufen. So aber stabilisierten sich die Gäste. Sie bauten den Vorsprung über das 4:1 bis zum 9:4 kontinuierlich aus (18.). In der 25. Minute führte Calau mit 12:7. Die Gastgeberinnen wollten aber nicht aufgeben. Da die Calauerinnen unkonzentriert in der Schlussphase agierten, verkürzte Ruhland/Schwarzheide nochmals mit vier Toren hintereinander, sodass mit einem Spielstand von 12:11 für Calau in die Kabine gegangen wurde.

Nach dem Pausentee stabilisierte sich das Calauer Spiel wieder. Mit Nicole Kuhfeldt als stabiler Rückhalt im Tor wurde mit schnellem Überbrücken und gelungenen Angriffsaktionen der Vorsprung stetig ausgebaut. Über die Spielstände 15:11 und 17:13 hielten die Calauerinnen ihren Gegner auf Abstand (43.). Dann erhöhte Calau nochmals das Tempo. Als Josephine Schwebel nach entschlossenem Alleingang in der 52. Minute erfolgreich zum 24:14 abgeschlossen hatte, war der Widerstand von Ruhland/Schwarzheide gebrochen und die Partie entschieden.

Calau: Tor: Nicole Kuhfeldt, Gina Römer. Feld: Christin Kasprick (1), Juliane Kuba (2), Monique Steinert, Stefanie Kochan (3), Elisabeth Schwebel, Sabrina Hellmann (4), Josephine Schwebel (4), Ariane Hadlak (4), Ines Lindener (2), Jeanett Kretzschmar, Antje Jende (6).

Zeitstrafen: Calau: 2 - Ruhland/Schwarzheide: 6.