Damit erhöhte sich die Zahl der Unwetteropfer in Florida gestern auf drei. Die Einwohner befürchten, dass mit den Fluten Alligatoren und Schlangen in die Wohngebiete eindringen. Truppen der Nationalgarde und zivile Hilfskräfte suchten gestern mit Kanus, Luftbooten und Militärfahrzeugen nach Bewohnern, die ihre Häuser verlassen mussten. Das Rote Kreuz verteilte warme Mahlzeiten und Getränke an die Menschen in den überfluteten Gegenden. Insgesamt schätzen die Behörden die Schäden auf etwa 25 Millionen Dollar (17 Millionen Euro). Der Tropensturm "Fay", der bereits am Montag in Key West zum ersten Mal auf Land traf und dann immer weiter nordwestlich durch den Bundesstaat Florida zog, traf am Donnerstag zum dritten Mal auf die Küstenregion Floridas. Im Bezirk St. Lucie zwischen West Palm Beach und Melbourne mussten laut CNN nach den heftigen Regenfällen fast 800 Häuser in besonders niedrig liegenden Küstenabschnitten geräumt werden.
Meteorologen erwarten, dass sich der Tropensturm bis Sonntag beruhigen wird und die Regenfälle abschwächen.
(dpa/ig)