„Diese Äußerung halte ich auch nach meinem Besuch in Holzdorf aufrecht. Ferner habe ich die Kosten für einen Transfer, wenn er mit einer Zusammenführung an einem Standort verbunden ist, auf 250 Millionen Euro grob geschätzt. Auch diese Aussage halte ich aufrecht“, so Schlepphorst.

Es sei ihm zu keinem Zeitpunkt darum gegangen, einen Vergleich zwischen Standorten im Hinblick auf Stationierung durchzuführen. „Was bei dem aus Sicht der IGTH militärisch ohnehin unsinnigen Transfer noch deutlich verschärfend wirkt, ist die Tatsache, dass mit diesem Transfer vermutlich auch Steuergelder in erheblichem Umfang verschwendet werden“, heißt es in der Äußerung des Bundesvorsitzenden.

Der Kommodore des Hubschraubergeschwaders habe sicherlich recht, wenn er sagt, man könne 42 CH 53 in Holzdorf unterstellen. Das gelte für einige Flugplätze der Bundeswehr. Diese Waffensysteme benötigten jedoch keine Unterstellhallen, sondern Wartungshallen und Instandsetzungshallen, so Schlepphorst.

Er führt weiter aus, dass der Flugplatz Holzdorf für die Aufnahme der NH 90 sehr gut vorbereitet sei. „Den Bürgern wird man jedoch schwerlich erklären können, dass zwei Flugplätze, die, nach 37 Jahren Erfahrung mit dem Betrieb des Waffensystems, für den weiteren Betrieb der CH 53 mit geplanten 250 Millionen Euro (davon bereits 120 Millionen verbaut) ausgebaut wurden, geschlossen werden und dafür ein Standort, der mit Millionenaufwand für die Aufnahme der NH 90 ausgebaut wurde, nunmehr für den Betrieb mit CH 53 umgebaut werden muss“, so Schlepphorst. „Als IGTH sind wir dafür, dass Steuergelder sinnvoller verwendet werden.“