Für die wichtigsten Vorhaben stehen neben begrenzten Fördermitteln rund 257 000 Euro bereit, die vom Amtsausschuss Peitz für die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus zurückerstattet worden seien. Noch in diesem Jahr beginnt die Umgestaltung des Sportlerklause zum Sportlerheim. Eine Gaststätte wird es im Gebäude nicht mehr gegeben, da diese mit der EU-Förderung nicht vereinbar ist. Bei den Arbeiten sollen moderne Sanitäranlagen mit Duschen und Umkleideräume für Training und Wettkämpfe entstehen. Hinzu kommt ein großer Veranstaltungsraum mit kleiner Küche, der für Feiern und Vereinsarbeit genutzt werden kann. Bis zum Jahresende wird das bestehende Gebäude entkernt werden. Die Gemeinde unterstützt das Projekt mit Geldern aus einem für diesen Zweck angelegten Bausparvertrag. Zudem werden Eigenleistungen des Sportvereins erwartet, um mit den Mitteln auszukommen. Das Sportlerheim soll zum 100jährigen Vereinsjubiläum 2013 eröffnet werden. Für 51 000 Euro will die Kommune auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage errichten, um mit jährlichen Erlösen von 3000 Euro einen Teil der Betriebskosten zu finanzieren. Im Oktober ersteigerte die Gemeinde die Ex-Gaststätte „Goldener Drachen“ für 40 000 Euro. Die Erneuerung erfolge wegen hohen Kosten schrittweise, erläuterte Fritz Woitow.

Die Dachsanierung übernehme der Investor der Fotovoltaikanlage. Erste Schritte seien die Sanierung des Saales für eine Begegnungsstätte und große Veranstaltungen des Amtes sowie neue Toiletten, sagte Amtsdirektorin Elvira Hölzner. Für die Außenhülle wird ein Förderprogramm gesucht. Bei weiteren Ausbaustufen, für die über Räume für ein Dienstleistungszentrum und Gewerbe nachgedacht werde, müssten die Bürger zugreifen, betonte Fritz Woitow. Gleiches gelte, wenn im Wohnbereich Aue die innere Straße eine neue Oberfläche erhalten solle oder unbefestigte Wege im Außenbereich über das Glattschieben hinaus aufgebessert werden sollten.