Die vier Männer, die alle an der Hirn-Krankheit Huntington leiden, bekamen dabei sowohl einen persönlichen Tabledance spärlich bekleideter Damen als auch Freigetränke und eine Partie am Roulettetisch, berichtete die Zeitung "Daily Mail" gestern.
Normalerweise stehen in dem Heim Aktivitäten wie Schwimmen und klassische Konzerte auf dem Programm. Den Patienten solle ein normales Leben ermöglicht werden, begründete das Heim die Entscheidung. "Wir versuchen, den Menschen das Leben zu bieten, das sie ohne Huntington leben würden", sagte Managerin Andrea Clark. Der Ausflug, der auf Kosten des Stripclubs ging, habe den Männern gut getan. Ein Patient habe die Idee gehabt, und man habe die Tour dann auch anderen angeboten. "Einer hat auch eine Ehefrau; die war darüber informiert und hat sich für ihn gefreut", erklärte Clark.
(dpa/ig)