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Briesker Nachwuchs überragend

Die C-Junioren des FSV Brieske-Senftenberg haben Vereinsgeschichte geschrieben.
Die C-Junioren des FSV Brieske-Senftenberg haben Vereinsgeschichte geschrieben. FOTO: Torsten Jacob
Senftenberg. Mit einem Kantersieg von 12:0 am letzten Spieltag sicherte sich die C-Jugend des FSV Brieske-Senftenberg mit 56 Punkten Rang drei in der Brandenburg-Liga und erreichte damit die beste Platzierung der C-Jugendspieler des Vereins in den letzten 16 Jahren. Mit Tabellenplatz fünf nach der Hinrunde konnten die Knappen in der zweiten Saisonhälfte relativ sorgenfrei die Tabellenspitze anvisieren. red/sh

Durch ihr beharrliches Training, enormen Ehrgeiz und Siegeswillen traten sie ihren Konkurrenten selbstbewusst und mit viel Teamgeist entgegen und konnten nicht nur an ihre guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen, sondern waren in der Rückrunde die zweitbeste Mannschaft und die beste Heim-Elf ihrer Liga.

Mit 18 Siegen, sechs Niederlagen und zwei Remis verwiesen sie die in dieser Liga teilnehmenden Sportschulmannschaften auf die Plätze. In den Duellen mit den beiden Erstplatzierten errangen sie in der Rückrunde einen 4:1-Heimsieg gegen den RSV Eintracht 1949 und erzwangen ein Unentschieden gegen den JFV Havelstadt Brandenburg ebenfalls auf heimischen Rasen.

Ein weiterer Saisonhöhepunkt war der Einzug in das Finale des AOK-Landespokals. Auch in diesem Wettbewerb glaubten die C1-Junioren immer an sich und schlugen selbstbewusst und mit riesiger Einsatzbereitschaft die zweite Mannschaft des FC Energie Cottbus und in einem überragenden Spiel die erste Mannschaft des 1. FC Frankfurt/Oder - einen Regionalligisten. Auch wenn das Finale gegen die U15 Regionalligamannschaft des FC Energie Cottbus verloren ging, hat die Truppe mit diesem zweiten Platz ebenfalls Vereinsgeschichte geschrieben.

Ein Erfolgsgeheimnis: Die Trainer Sebastian Stroech und Uwe Wotscheg haben es verstanden, die Jungen zu motivieren, gut vorzubereiten und wenn nötig, zu kritisieren, ohne dass die Freude am Spielen verloren ging. Es ist ihnen gelungen, alle zu einem echten Team zusammenzuschweißen.