Bratkartoffeln oder Pommes frites werden besser nur "vergoldet statt verkohlt", sagt Klaus Richter von der Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Um das Krebsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollte die Acrylamidmenge möglichst gering sein. Das könne jeder zu Hause in der Küche selbst steuern.

Das gilt auch für andere Lebensmittel, die kohlenhydratreich und eiweißhaltig sind. So kommt eine Scheibe Toast besser in den Müll als auf den Teller, wenn sie mehr schwarz als goldgelb geraten ist, sagt Klaus Richter. Fertig gekaufte Lebensmittel, die wie Salzstangen, Chips, Erdnussflips oder Kaffee gebacken, frittiert oder geröstet werden, enthalten ebenfalls Acrylamid. Nur durch Verzicht oder den Verzehr in kleinen Mengen lässt sich der Schadstoff gering halten. Wollen Verbraucher wissen, wie sie ihre persönliche Acrylamidbelastung reduzieren können, hilft ein Online-Rechner des BfR weiter.

dpaq.de/Gef7f