Die Schalten sehen einer Kuchen-Springform ähnlich, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Außerdem können darin die Zwiebeln von Frühblühern wie Krokus und Tulpe nach der Blüte im nächsten Jahr leichter umgesetzt werden - statt jeder einzelnen Zwiebel wird einfach die Schale ausgegraben und an den neuen Standort gebracht.

Die Zwiebeln von Frühblühern kommen im Herbst noch vor dem ersten Bodenfrost rund fünf bis 15 Zentimeter tief in die Erde. Hobbygärtner sollten sie stets etwa doppelt so tief setzen, wie die Zwiebeln dick sind. Das gelte auch für den Pflanzabstand. Nur Lilien und Schachbrettblumen kommen bis zu 25 Zentimeter tief in die Erde.

Ideal für die Blumenzwiebeln ist ein gut durchlässiger Boden, der mit Sand vermischt wird. In Böden mit Staunässe verfaulen die Zwiebeln leicht. Die Landwirtschaftskammer rät außerdem, die Erde mit zwei Kilogramm Kompost je Quadratmeter aufzubessern.