Stabsgefreiter Robert Töpfer war unter den Ersten, denen ein halber Liter Blut auf den zehn bereitgestellten Liegen abgenommen wurde. "Ich bin selbst Sanitäter beim Sanitätszentrum Schönewalde und weiß, wie wichtig es ist, regelmäßig Blut zu spenden. Ich habe danach immer das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben", sagte Töpfer.

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Nord-Ost aus Cottbus war mit einem Team aus Ärzten, Krankenschwestern und Mitgliedern des DRK angereist, das sich um die Spender kümmerte. Bärbel Reichenberger, zuständige Gebietsreferentin des Blutspendedienstes, freute sich über die große Bereitschaft zu helfen, denn das Blutspendeaufkommen ist nach der Flutkatastrophe spürbar gesunken. 259 Spender, darunter 62 Erstspender waren es hier am Ende. Mit dem Ergebnis ist Bärbel Reichenberger sehr zufrieden. "Auf die Angehörigen der Bundeswehr ist immer Verlass", sagte sie und bedankte sich bei allen Freiwilligen, die regelmäßig zur Blutspende gehen. Der DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost führt jährlich mehrere Blutspendeaktionen in der Kaserne Holzdorf durch.