Es ist ein herrlicher Herbsttag mit besten Temperaturen. Was gibt es da schöneres, als sich auf dem Spielplatz an der frischen Luft auszutoben? Einziger Haken: Der Spielplatz fehlt.

Um diesem traurigen Zustand zu ändern, hatte die Friedrich-Starke-Grundschule und der sächsische Blutspendedienst Haema am vergangenen Samstagvormittag zu einer ungewöhnlichen Blutspende nach Elsterwerda-Biehla eingeladen. Dass man mit seiner Blutspende Kranken helfen kann ist eigentlich der normale Sinn der Sache. Ungewöhnlich war dieser Spendentag aber deswegen, weil für jeden Spender die Möglichkeit bestand, 25 Euro pro Spende auf das Konto des Spielplatz-Projektes überweisen zu lassen.

So waren es vor allem Eltern, deren Kinder die Grundschule besuchen, aber ebenso große Geschwister, Ehemalige und Gönner, die in dieser Sache im wahren Sinne des Wortes ihr Herzblut gaben. Viele von ihnen spendeten zum ersten Mal. So auch Andreas Schierz, der sich für seinen Filius Sebastian, der in der Grundschule "Friedrich Starke" die zweite Klasse besucht, zum Blutspenden traute und dieses tapfer durchstand. Auch die Mütter Yvonne Rudolph und Silke Hauptvogel waren von der Blutspendeaktion begeistert und spendeten im Sinne ihrer Kinder Dorian und Emma.

In Zukunft wird es weitere Termine zum Blutspenden geben, sagte Schulleiterin Iris Lehmann, die zur Auftaktaktion selbst mit gutem Beispiel voranging und von der allgemeinen Resonanz sehr erfreut war. Sie betonte, dass nicht immer ein weiterer Zweck bestehen muss, um mit seinem Blut Menschen in Not helfen zu können. Diese Aktion war damit wahrscheinlich ein guter Anstoß, um vielen die Angst vor der ersten Blutabnahme zu nehmen und sie zu weiteren einzuladen.