Die jungen Leute seien einsatzbereit. Wie er dazumal auch. „Mit unserer alten Doppelkolbenhanddruckspritze aus dem Jahr 1890, die hier zu bestaunen ist, hab ich noch 1948 oder 1949 beim Mühlenbrand mitgemacht. Für ehemals Nitsches musste Wasser gepumpt werden. Da kam bei jedem Schlag Wasser“, erinnerte er sich voller Stolz.

Für Ortswehrführer Sven Kaiser gab es einen Wermutstropfen. „Seit dem Brand des Funkgerätes in unserem Löschfahrzeug haben wir momentan kein Einsatzfahrzeug. Doch der Reparaturtermin rückt wohl in greifbare Nähe. Nun hoffe ich, dass wir Weihnachten wieder mit einem eigenen Fahrzeug einsatzbereit sind“, ließ er wissen.

Jugendwart Thomas Winkel hatte seine Mannen trotzdem gut auf die Übung vorbereitet. So wurde der Löschangriff mit der TS 8/8 demonstriert, die im Anhänger von einem roten Trecker zur Zisterne gezogen wurde. „Ich wünsche mir, dass sich von den etwa 440 Einwohnern in Sorno noch mindestens zehn Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren finden, in der Wehr mitzumachen“, warb Winkel.

Bürgermeister Jörg Gampe hatte extra gutes Wetter bestellt. Er hob hervor, dass sich der neu gestaltete Vorplatz vorm Gerätehaus ideal für das Fest anbot. „Die Kameraden haben für die Sornoer Bürger ein schönes Fest sehr gut vorbereitet“, lobte er.

Die lustigen Sechs der Schwarzheider Blasmusikanten spielten auf und die neu ausgebildeten Hubrettungsmaschinisten boten den Sornschen die Möglichkeit, sich ihr Dorf aus der Vogelperspektive zu beschauen.