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Blaues Wunder bleibt Handball-Festung

HC Spreewald – HC Bad Liebenwerda 27:21 (15:10). Spreewaldfest und Heimspiele des HC Spreewald. Florian Kleindienst und Eberhard Schelletter

Da kommen Handballern und Fans der Gurkentruppe die besten Erinnerungen in das Gedächtnis. Große Teams wie SV 63 Brandenburg West und Loitz durften die Heimstärke der Spreewälder beim Spreewaldfest bereits hautnah erleben.

Und auch die neuformierte HC-Sieben setzte diese Serie gegen den souveränen Verbandsligaaufsteiger HC Bad Liebenwerda fort. Nicht ganz frei von Personalsorgen konnte das Geburtstagskind - der Trainer Mirko Wolschke - sein Team trotz der drei Neuzugänge Jonathan Weske, Tobias Lubig und Paul Meisner (alle LHC Cottbus) in das erste Pflichtspiel des Jahres schicken. Durch die Abgänge von Jörn Grötschel (ESV Dresen) und Steven Schnitzer (2. Männermannschaft), sowie den urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfällen von Pascal Freund, Chris Guhrenz und Danilo Wendt sahen die Zuschauer eine verjüngte und dezimierte HC-Mannschaft auf dem Parkett.

Zu Beginn der Partie unterstrichen die Gäste aus dem Elbe-Elster-Landkreis schnell, mit welchen Stärken sie das Jahr zuvor in der Verbandsliga Süd dominiert hatten. Teamgeist, schnelles Spiel und der abschlussstarke Werfer Hannes Rabe (10 Tore) brachten die Gäste in Front.

Die jungen Spreewälder kamen anschließend jedoch besser in Fahrt. In der siebten Minute übernahm der HC erstmals nach erfolgreichem Konter von Jens Kranick beim Stand von 5:4 die Führung und sollte diese das restliche Spiel auch nicht mehr aus der Hand geben. Bei der Schlusssirene stand ein verdienter 27:21-Heimerfolg für die Gurkentruppe auf der Anzeigetafel. Fazit: Ein gelungener Saisonauftakt, mit zwei Punkten für den HC Spreewald, bei dem der Favorit nicht glänzen muss. In zwei Wochen folgt für die HC-Sieben das erste Auswärtsspiel der neuen Saison. Am 30. September trifft man dann in der MBS-Arena in Oranienburg auf den Oranienburger HC II.

HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Florian Beyer (4), Jonathan Weske, Tobias Lubig (1), Paul Meisner (2), Pascal Würfel (3), Erik Handke (3), Jens Kranick (5), Nils Werner (6), Tim Glowinkowski (3).

HC Bad Liebenwerda: Oliver Böhme (Tor), Philipp Rieger (Tor), Franz Henkelmann (2), Richard Kasprzak (1), Daniel Brochwitz (2), Hannes Rabe (10), Patrick Zieris (1), Jonas Schenk (1), Paul Götze (3), Michael Dielefeld, Marius Noch, Fabian Weigl (1)

SV Eberswalde - TSG Lübbenau 23:27 (8:14). Große Freude herrschte bei den Gästen nach dem Spiel. Dieser nie gefährdete Auswärtserfolg ließ den schlechten Start der Spreewälder in die vergangene Meisterschaft vergessen und war das Ergebnis einer disziplinierten Mannschaftsleistung. Doch die ersten Treffer in diesem ersten Saisonspiel erzielten die Gastgeber. Sie überraschten die Spreewälder mit einer 2:0-Führung. Danach kontrollierte ein defensiver Deckungsblock der Gäste die Angriffsaktionen der Hausherren. Auch im Angriff war der Spielfaden gefunden. Spieltempo und sichere Passwege bestimmten den Spielverlauf. Über die Stationen 5:10 und 6:11 bestimmte das TSG-Team den Spielverlauf und überzeugte mit konzentriertem Spielaufbau und erfolgreichem Abschluss. Eberswalde kämpfte um die Anschlusstreffer. Über eine starke Torwartleistung und im Tempogegenstoß konnte der Spielstand zum 8:11 verkürzt werden. Doch die Gäste antworteten und hatten bis zur Pause ihre Führung zum 8:14 ausgebaut. Beim Spielstand von 13:19 war der Erfolgsdruck abgelegt. Spielfreude und situationsgerechtes Handeln bestimmten den Spielverlauf. Über die Stationen 16:21 und 19:24 bis zum 20:27 in der 56. Minute, konnten die Gastgeber auf Distanz gehalten werden und mit dem Schlusspfiff die Saison mit einem 23:27-Auswärtserfolg eröffnet werden.

Lübbenau spielte mit: Kasper, Lars TW, Verhoeven TW, Kuhlmey, Nicola (6) Sewald, Rene (1) Siebert, Marian, Werban, Thomas (1) Trenkmann, Dustin (5) Suhl, Justin (8) Helbich, Richard, Wahnschaffe, Henrik (3) König, Marius, Moczko, Julian, Hiesener, Marc- Robin (2) Pipiale, Oliver (1)