Diese Anfälle können zweimal in der Woche, aber auch mehrmals täglich auftreten. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) hin. Anders als bei Bulimie ergreifen Menschen mit Binge-Eating-Störung aber in der Regel nach einem Essanfall keine Gegenmaßnahmen wie sich zu übergeben. Deshalb sind sie oft übergewichtig - was einen zusätzlichen Leidensdruck mit sich bringt. In Gesellschaft essen Betroffene oft normal oder vermeiden es. Um ihre Essstörung in den Griff zu bekommen, müssen Betroffene sich zunächst eingestehen, dass sie ein Problem haben und Hilfe brauchen. Sie können sich laut BVDP an Beratungsstellen, ihren Hausarzt, einen Facharzt oder an eine spezialisierte Klinik wenden.