Bildergalerie So geht es den Energie-Konkurrenten im Abstiegskampf

1860 München (12. Platz; 44 Punkte; 45:46 Tore): Die „Löwen“ haben sechs Pflichtspiele in Folge verloren und sind plötzlich doch noch in den Abstiegsstrudel geraten. Angreifer Sascha Mölders tobte nach dem 2:5 in Zwickau: „Wir bekommen hier Gegentore eingeschenkt wie eine Schülertruppe.“ Das Heimspiel gegen Fortuna Köln wird zur Nervenschlacht, ein Sieg reicht zur Rettung. Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel sagte gegenüber dem „Kicker“: „Wir haben gerade eine Extremsituation. Wir sind im Wellental drin – und es ist sehr schwer, da wieder rauszukommen.“
© Foto: TSV 1860 München | Eibner Pressefoto
Eintracht Braunschweig (13. Platz; 44 Punkte; 47:52 Tore): Ein Sieg in Halle würde der Eintracht reichen. Die Zuversicht beim drittbesten Team der Rückrunde ist nach der unglaublichen Aufholjagd riesig. Trainer André Schubert warnt allerdings: „Es ist nichts geschafft, es ist gar nichts geschafft. Null. Wer das nicht begriffen hat, dem kann ich nicht helfen." Er hat auch den schlechtesten Fall im Blick, dann hätte Braunschweig am letzten Spieltag ein Endspiel gegen Energie Cottbus.
© Foto: Eintracht Braunschweig | Eibner Pressefoto
Spielvereinigung Unterhaching (14. Platz; 42 Punkte; 46:45 Tore): Nur sieben Zähler hat Haching im Jahr 2019 geholt, deshalb gab es einen desaströsen Absturz in den Tabellenkeller. Im Heimspiel gegen Lotte kann die Spielvereinigung mit einem Sieg nun den Totalabsturz verhindern. Trainer Claus Schromm hofft auf die Rückkehr von Mittelfeldmotor Dominik Stahl, der nach einem Zehenbruch wieder fit werden könnte.
© Foto: Spielvereinigung Unterhaching | Eibner Pressefoto
Sportfreunde Lotte (16. Platz; 40 Punkte; 30:41 Tore): Die Westfalen sind auswärts deutlich stärker als zu Hause, bei der Partie in Unterhaching sollten sie das dringend bestätigen. Ansonsten droht vor dem letzten Spieltag das Abrutschen in die Abstiegszone. Der Ex-Cottbuser und Lotte-Kapitän Adam Straith, der nach einer Gesichtsoperation mit Maske spielt, sagt: „Die Situation im Abstiegskampf ist völlig verrückt. Die Abstiegsplätze wechseln quasi an jedem Spieltag. Ich gehe auch davon aus, dass es bis zum letzten Spieltag so brutal eng bleiben wird.“
© Foto: Sportfreunde Lotte | Eibner Pressefoto
Carl Zeiss Jena (17. Platz; 40 Punkte; 43:57 Tore): Die Thüringer stehen zwar unter dem Strich, können aber den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen, weil direkte Konkurrenten noch gegeneinander spielen. Vorausgesetzt für diese Rechnung sind allerdings zwei Carl-Zeiss-Siege in Meppen und zu Hause gegen 1860 München. Ausgerechnet jetzt gibt es Sorgen um die Lizenz. Laut „Kicker“ fehlen Nachweise für die Liquidität in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der belgische Investor Roland Duchatelet muss diese Lücke wohl schließen.
© Foto: Carl Zeiss Jena | Eibner Pressefoto
Sonnenhof Großaspach (18. Platz; 39 Punkte; 31:37 Tore): Die Trennung von Trainer Florian Schnorrenberg kam am Montag überraschend und wirkte panisch. Der bisherige U19-Trainer Markus Lang und Sportdirektor Joannis Koukoutrigas sollen es richten. Kapitän und Abwehrchef Julian Leist (l.) kehrt nach überstandener Sprunggelenksverletzung im Heimspiel gegen Zwickau ins Team zurück.
© Foto: SG Sonnenhof Großaspach | Eibner Pressefoto
Fortuna Köln (19. Platz; 39 Punkte; 36:59 Tore): Ausgerechnet im vorentscheidenden Spiel bei 1860 München muss die Fortuna auf Kapitän und Torjäger Hamdi Dahmani (l.) verzichten. Für den Angreifer ist nach einem Muskelfaserriss die Saison vorbei. Verliert die Fortuna, ist der Abstieg wohl auch wegen des extrem schlechten Torverhältnisses kaum mehr zu verhindern.
© Foto: Fortuna Köln | Eibner Pressefoto
VfR Aalen (20. Platz; 30 Punkte; 43:59 Tore): Die Schwaben stehen bereits als erster Absteiger fest. Der Gegner von Energie Cottbus muss am Samstag im Stadion der Freundschaft auf viele Spieler verzichten. Kapitän Clemens Schoppenhauer ist einer der wenigen, der noch fit ist. Sein Abgang nach Saisonende steht bereits fest.
© Foto: VfR Aalen | Eibner Pressefoto
Von Zuversicht bis Panik / 10. Mai 2019, 14:54 Uhr