Lausitzer Jahresrückblick Das war das Jahr 2019 - März

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Cottbus bekommt ein zweites Zentrum am Ostsee. Die Stadt wird sich in den nächsten Jahrzehnten zwischen Innenstadt und Hafenquartier entwickeln, wie aus dem neuen Stadtumbaukonzept hervorgeht. Um der Entwicklung am einstigen Tagebaurand einen ordentlichen Schub zu verpassen, soll die Seevorstadt zum neuen Stadtumbaugebiet erklärt werden.
Cottbus bekommt ein zweites Zentrum am Ostsee. Die Stadt wird sich in den nächsten Jahrzehnten zwischen Innenstadt und Hafenquartier entwickeln, wie aus dem neuen Stadtumbaukonzept hervorgeht. Um der Entwicklung am einstigen Tagebaurand einen ordentlichen Schub zu verpassen, soll die Seevorstadt zum neuen Stadtumbaugebiet erklärt werden. © Foto: Schubert
Der Tod der 20-jährigen Vanessa aus Großräschen im Dschungel von Peru hat viele Lausitzer tief getroffen. Vanessa hatte seit ihrem 13. Lebensjahr an schwerer Epilepsie gelitten. Sie vertraute sich dem peruanischen Meisterschamanen Don Agustin an. Völlig überraschen starb Vanessa – dabei hatte sie gerade neue Hoffnung geschöpft.
Der Tod der 20-jährigen Vanessa aus Großräschen im Dschungel von Peru hat viele Lausitzer tief getroffen. Vanessa hatte seit ihrem 13. Lebensjahr an schwerer Epilepsie gelitten. Sie vertraute sich dem peruanischen Meisterschamanen Don Agustin an. Völlig überraschen starb Vanessa – dabei hatte sie gerade neue Hoffnung geschöpft. © Foto: Steffen Rasche
Denkmal oder Schrott  –  der Streit um den stählernen Zeitzeugen am Ortsrand von Hörlitz läuft das ganze Jahr über. Der Schaufelradbagger, "Blaues Wunder" genannt, ist für die Eigentümer-Kommunen Senftenberg, Großräschen und Schipkau nur ein Sicherheitsrisiko und Kostenfaktor. Für Brandenburgs oberste Denkmalschützer indes ist er ein Leuchtturm der Lausitz.
Denkmal oder Schrott – der Streit um den stählernen Zeitzeugen am Ortsrand von Hörlitz läuft das ganze Jahr über. Der Schaufelradbagger, „Blaues Wunder" genannt, ist für die Eigentümer-Kommunen Senftenberg, Großräschen und Schipkau nur ein Sicherheitsrisiko und Kostenfaktor. Für Brandenburgs oberste Denkmalschützer indes ist er ein Leuchtturm der Lausitz. © Foto: Steffen Rasche
Die Mitglieder des Fördervereins wollen nicht länger warten. Sie machen den Cottbusern im neuen Ostsee-Fenster Lust auf das Leben als Seestädter. Sekunden, Minuten, Stunden und Tage ticken – die Flutung des Cottbuser Ostsees wird im März auf den 12. April festgelegt.
Die Mitglieder des Fördervereins wollen nicht länger warten. Sie machen den Cottbusern im neuen Ostsee-Fenster Lust auf das Leben als Seestädter. Sekunden, Minuten, Stunden und Tage ticken – die Flutung des Cottbuser Ostsees wird im März auf den 12. April festgelegt. © Foto: Peggy Kompalla
Die Laster-Sackgasse auf der B 169 nimmt Konturen an. Entlang der Bundesstraße, wie hier in Allmosen, wurden mehrere Zählgeräte montiert. Das Land Brandenburg will das Lkw-Durchfahrtsverbot mit einem Monitoring begleiten.
Die Laster-Sackgasse auf der B 169 nimmt Konturen an. Entlang der Bundesstraße, wie hier in Allmosen, wurden mehrere Zählgeräte montiert. Das Land Brandenburg will das Lkw-Durchfahrtsverbot mit einem Monitoring begleiten. © Foto: Jan Augustin
Axel Günther und seine Familie haben in einer Nacht ihre Existenz in den Flammen untergehen sehen. Alles schien verloren. Doch Frauendorf hält eisern zusammen. Viele Helfer unterstützen die Bäckerfamilie Günther beim Wiederaufbau ihrer Firma.
Axel Günther und seine Familie haben in einer Nacht ihre Existenz in den Flammen untergehen sehen. Alles schien verloren. Doch Frauendorf hält eisern zusammen. Viele Helfer unterstützen die Bäckerfamilie Günther beim Wiederaufbau ihrer Firma. © Foto: Steffen Rasche
Die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future schwappt nach Cottbus. Am 15. März 2019 findet die erste Schüler-Kundgebung statt. Junge Leute wie Noah Reißner engagieren sich für den Klimaschutz. Sie verwahren sich gegen den Vorwurf, es ginge ihnen nur ums Schulschwänzen.
Die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future schwappt nach Cottbus. Am 15. März 2019 findet die erste Schüler-Kundgebung statt. Junge Leute wie Noah Reißner engagieren sich für den Klimaschutz. Sie verwahren sich gegen den Vorwurf, es ginge ihnen nur ums Schulschwänzen.
Großeinsatz für die Cottbuser Feuerwehr: Ein offener Garagenkomplex in der Rudolf-Breitscheid-Straße/Hof Tiegelgasse brennt in voller Ausdehnung. Dabei werden 13 abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Es entsteht nach erster Schätzung ein Sachschaden in Höhe von einer viertel Million Euro.
Großeinsatz für die Cottbuser Feuerwehr: Ein offener Garagenkomplex in der Rudolf-Breitscheid-Straße/Hof Tiegelgasse brennt in voller Ausdehnung. Dabei werden 13 abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Es entsteht nach erster Schätzung ein Sachschaden in Höhe von einer viertel Million Euro. © Foto: Michael Helbig
In der Kleingartenanlage Sonnenschein in Groß Gaglow sind dunkle Wolken aufgezogen. Das benachbarte Autohaus Schulze will seine Werkstatt erweitern. Dafür sollen die Gärten weichen. Man streitet sich vor Gericht.
In der Kleingartenanlage Sonnenschein in Groß Gaglow sind dunkle Wolken aufgezogen. Das benachbarte Autohaus Schulze will seine Werkstatt erweitern. Dafür sollen die Gärten weichen. Man streitet sich vor Gericht. © Foto: Peggy Kompalla
Die Schließung des Südzucker-Werkes im Mühlberger Ortsteil Brottewitz bewegt die Menschen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Seit der Inbetriebnahme der Zuckerfabrik 1873 lebten die Menschen in der Region mit und vor allem von ihrer Zuckerfabrik.
Die Schließung des Südzucker-Werkes im Mühlberger Ortsteil Brottewitz bewegt die Menschen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Seit der Inbetriebnahme der Zuckerfabrik 1873 lebten die Menschen in der Region mit und vor allem von ihrer Zuckerfabrik. © Foto: Jens Berger
Starke Winde haben Spuren am höchsten Gebäude der Stadt Finsterwalde hinterlassen - die Wasserturmspitze ist abgeknickt. Der Wasserturm was 1910 errichtet worden – die Turmzier ist durch den Zahn der Zeit und das Wetter so im Mitleidenschaft gezogen worden, das sie erneuert werden muss.
Starke Winde haben Spuren am höchsten Gebäude der Stadt Finsterwalde hinterlassen - die Wasserturmspitze ist abgeknickt. Der Wasserturm was 1910 errichtet worden – die Turmzier ist durch den Zahn der Zeit und das Wetter so im Mitleidenschaft gezogen worden, das sie erneuert werden muss. © Foto: Hubertus Koslowski
Corey Neilson, Trainer der Lausitzer Füchse, ist auf der DEL2-Gala in Bremerhaven zum besten Trainer der laufenden Saison gewählt worden. Der Kanadier übernahm am 1. August 2018 die Mannschaft aus Weißwasser.
Corey Neilson, Trainer der Lausitzer Füchse, ist auf der DEL2-Gala in Bremerhaven zum besten Trainer der laufenden Saison gewählt worden. Der Kanadier übernahm am 1. August 2018 die Mannschaft aus Weißwasser. © Foto: Thomas Heide
Wolf als neuer Stadtbewohner. Eine Wolfsfamilie, bestehend aus einer Wölfin und ihren drei Jungen, ist auf dem Cottbuser TIP-Gelände heimisch geworden. Umweltschützer sehen keine Gefahr durch die Ansiedlung und empfehlen normale Vorsichtsmaßnahmen.
Wolf als neuer Stadtbewohner. Eine Wolfsfamilie, bestehend aus einer Wölfin und ihren drei Jungen, ist auf dem Cottbuser TIP-Gelände heimisch geworden. Umweltschützer sehen keine Gefahr durch die Ansiedlung und empfehlen normale Vorsichtsmaßnahmen. © Foto: Lino Mirgeler
Leere Beete statt kräftiger Pflanzen: der Laga-Park in Luckau sind von Tulpendieben geplündert worden. Drei Beete direkt am Eingang sind fast komplett ausgeräubert. An anderen fehlen vereinzelte Pflanzen. Insgesamt haben die Diebe fast 1500 Tulpen entwendet.
Leere Beete statt kräftiger Pflanzen: der Laga-Park in Luckau sind von Tulpendieben geplündert worden. Drei Beete direkt am Eingang sind fast komplett ausgeräubert. An anderen fehlen vereinzelte Pflanzen. Insgesamt haben die Diebe fast 1500 Tulpen entwendet. © Foto: Anja Brautschek
"Maschine" Dieter Birr, einstiger Frontmann der Puhdys, ist Brandenburgs neuer Bierbotschafter. Einen Präsentkorb zum 75. Geburtstag des Musikers mit einer Magnumflasche und einem Bierkrug mit dessen Konterfei überbringen Uwe Oppitz, Geschäftsführer des Finsterwalder Brauhauses und des Verbandes der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien (l.) sowie "Maschines" Freund Norbert Töbs.
„Maschine“ Dieter Birr, einstiger Frontmann der Puhdys, ist Brandenburgs neuer Bierbotschafter. Einen Präsentkorb zum 75. Geburtstag des Musikers mit einer Magnumflasche und einem Bierkrug mit dessen Konterfei überbringen Uwe Oppitz, Geschäftsführer des Finsterwalder Brauhauses und des Verbandes der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien (l.) sowie „Maschines“ Freund Norbert Töbs. © Foto: Brauhaus Finsterwalde
Borkenkäfer-Alarm in Sachsen. Der Freistaat vermeldet den schlimmsten Befall seit dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben die Borkenkäfer unter der Rinde einer Kiefer ihre Spuren hinterlassen. Sachsen hilft den Waldbesitzern bei der Bekämpfung des Borkenkäfers.
Borkenkäfer-Alarm in Sachsen. Der Freistaat vermeldet den schlimmsten Befall seit dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben die Borkenkäfer unter der Rinde einer Kiefer ihre Spuren hinterlassen. Sachsen hilft den Waldbesitzern bei der Bekämpfung des Borkenkäfers. © Foto: Rita Seyfert
Das Leben auf der Altbergbau-Kippe in Lauchhammer ist ins Wanken geraten. Anwohner der Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer-Ost haben nun Gewissheit. Sie werden abgesiedelt. Auch am Pappelweg bangen die Bewohner um ihre Häuser.
Das Leben auf der Altbergbau-Kippe in Lauchhammer ist ins Wanken geraten. Anwohner der Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer-Ost haben nun Gewissheit. Sie werden abgesiedelt. Auch am Pappelweg bangen die Bewohner um ihre Häuser. © Foto: Torsten Richter-Zippack
Unter dem Beifall der Mühlroser Bürger ist der Umsiedlungsvertrag für das 200-Seelen-Dorf unterschrieben worden. Für viele im Saal ist das ein sehr emotionaler Moment – der Ort muss als einer der letzten überhaupt in der Lausitz der Braunkohle weichen. Bürgermeister Waldemar Locke (CDU) erinnert in seiner Rede an die Geschichte von Mühlrose, die 1377 ihren Anfang genommen hat.
Unter dem Beifall der Mühlroser Bürger ist der Umsiedlungsvertrag für das 200-Seelen-Dorf unterschrieben worden. Für viele im Saal ist das ein sehr emotionaler Moment – der Ort muss als einer der letzten überhaupt in der Lausitz der Braunkohle weichen. Bürgermeister Waldemar Locke (CDU) erinnert in seiner Rede an die Geschichte von Mühlrose, die 1377 ihren Anfang genommen hat. © Foto: Regina Weiß
Aus vier Städten in Elbe-Elster wird eine Gemeinde. Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück bilden die erste Verbandsgemeinde in Brandenburg. Und sie haben unterschrieben: der Bürgermeister von Uebigau-Wahrenbrück, Andreas Claus (von links) mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung (SVV) Rüdiger Passek; die Bürgermeisterin von Mühlberg, Hannelore Brendel mit SVV-Chef Götz Heischmann; der Bürgermeister von Falkenberg, Herold Quick mit SVV-Chef Jörg Reibig und der Bürgermeister von Bad Liebenwerda, Thomas Richter mit SVV-Chef Johannes Berger.
Aus vier Städten in Elbe-Elster wird eine Gemeinde. Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück bilden die erste Verbandsgemeinde in Brandenburg. Und sie haben unterschrieben: der Bürgermeister von Uebigau-Wahrenbrück, Andreas Claus (von links) mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung (SVV) Rüdiger Passek; die Bürgermeisterin von Mühlberg, Hannelore Brendel mit SVV-Chef Götz Heischmann; der Bürgermeister von Falkenberg, Herold Quick mit SVV-Chef Jörg Reibig und der Bürgermeister von Bad Liebenwerda, Thomas Richter mit SVV-Chef Johannes Berger. © Foto: VRS