Bildergalerie Die virtuelle Sommertour durch die Lieberoser Heide

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Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz am Bergsee. Er liegt am östlichen Rand der Lieberoser Heide, wo sich zahlreiche Seen und Waldmoore befinden. Aufgrund der feuchteren Böden, herrscht hier Laubmischwald vor.
Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz am Bergsee. Er liegt am östlichen Rand der Lieberoser Heide, wo sich zahlreiche Seen und Waldmoore befinden. Aufgrund der feuchteren Böden, herrscht hier Laubmischwald vor. © Foto: Julia Siebrecht
Auf dem Wildnispfad, der um den Bergsee in der Lieberoser Heide führt, findet man sie: hinreißende Aussichten auf die unberührte Natur, die sich auf den Gebieten der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg frei entfalten kann.
Auf dem Wildnispfad, der um den Bergsee in der Lieberoser Heide führt, findet man sie: hinreißende Aussichten auf die unberührte Natur, die sich auf den Gebieten der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg frei entfalten kann. © Foto: Julia Siebrecht
Die Wasseroberfläche des Bergsees ist von Seerosenblättern übersät. Die Strahlen der Sonne bringt das Wasser zum Glitzern. Sicht auf den Bergsee, der von einem Schilfgürtel umschlossen ist und umringt von Birken, die sich zahlreich um den See gruppieren.
Die Wasseroberfläche des Bergsees ist von Seerosenblättern übersät. Die Strahlen der Sonne bringt das Wasser zum Glitzern. Sicht auf den Bergsee, der von einem Schilfgürtel umschlossen ist und umringt von Birken, die sich zahlreich um den See gruppieren. © Foto: Julia Siebrecht
Auch seltene Vögel wie der Schwarzstorch und der Seeadler finden in den Wildnisgebieten der Lieberoser Heide Rückzugsorte.
Auch seltene Vögel wie der Schwarzstorch und der Seeadler finden in den Wildnisgebieten der Lieberoser Heide Rückzugsorte. © Foto: Julia Siebrecht
Entlang des Wildnispfades laden Bänke zum Verweilen in der Natur ein.
Entlang des Wildnispfades laden Bänke zum Verweilen in der Natur ein. © Foto: Julia Siebrecht
Der Pfad führt durch die Wildnis der Stiftungsflächen. Er wird regelmäßig beräumt.
Der Pfad führt durch die Wildnis der Stiftungsflächen. Er wird regelmäßig beräumt. © Foto: Julia Siebrecht
Der Rundwanderweg um den Bergsee ist etwa zwei Kilometer lang.
Der Rundwanderweg um den Bergsee ist etwa zwei Kilometer lang. © Foto: Julia Siebrecht
Dem Bergsee gegenüberliegend, befindet sich ein Waldmoorgebiet, das vom Wildnispfad aus gut einsehbar ist.
Dem Bergsee gegenüberliegend, befindet sich ein Waldmoorgebiet, das vom Wildnispfad aus gut einsehbar ist. © Foto: Julia Siebrecht
Zur Rechten der Holzbrücke liegt der Bergsee, zur Linken ein Waldmoor.
Zur Rechten der Holzbrücke liegt der Bergsee, zur Linken ein Waldmoor. © Foto: Julia Siebrecht
Von der Abzweigung aus kann zum Parkplatz zurückgekehrt werden oder die Wanderung entlang des Butzener Bagens, des Großen Ziestesees und des Ugringsees fortgesetzt werden.
Von der Abzweigung aus kann zum Parkplatz zurückgekehrt werden oder die Wanderung entlang des Butzener Bagens, des Großen Ziestesees und des Ugringsees fortgesetzt werden. © Foto: Julia Siebrecht
In der Erlebnishütte am liebevoll gestalteten Rastplatz Rampe VI können Besucher auf der Feuerstelle in der Mitte der Hütte grillen und an Tischen und Bänken sitzen und speisen.
In der Erlebnishütte am liebevoll gestalteten Rastplatz Rampe VI können Besucher auf der Feuerstelle in der Mitte der Hütte grillen und an Tischen und Bänken sitzen und speisen. © Foto: Julia Siebrecht
So sieht die urige Hütte auf dem Rastplatz Rampe VI von innen aus.
So sieht die urige Hütte auf dem Rastplatz Rampe VI von innen aus. © Foto: Julia Siebrecht
Axel Becker, Leiter der Oberförsterei Lieberose, hat die Hütte mitgebaut.
Axel Becker, Leiter der Oberförsterei Lieberose, hat die Hütte mitgebaut. © Foto: Julia Siebrecht
Axel Becker präsentiert einen Teller aus dem noch gut erhaltenen sowjetischen Postenhäuschen, in dem Soldaten bei Wind und Wetter Ausweise für den Zutritt auf einen Übungsplatz des ehemaligen Militärgeländes kontrollierten.
Axel Becker präsentiert einen Teller aus dem noch gut erhaltenen sowjetischen Postenhäuschen, in dem Soldaten bei Wind und Wetter Ausweise für den Zutritt auf einen Übungsplatz des ehemaligen Militärgeländes kontrollierten. © Foto: Julia Siebrecht
Am Brunnen auf dem Rastplatz Rampe VI können Wanderer sich erfrischen.
Am Brunnen auf dem Rastplatz Rampe VI können Wanderer sich erfrischen. © Foto: Julia Siebrecht
Auch der Nachbau einer historischen Verladerampe befindet sich auf dem Rastplatz, die ihm seinen Namen gab. Von solchen Flächen aus verluden Waldarbeiter Holz auf Eisenbahnwaggons zum Weitertransport.
Auch der Nachbau einer historischen Verladerampe befindet sich auf dem Rastplatz, die ihm seinen Namen gab. Von solchen Flächen aus verluden Waldarbeiter Holz auf Eisenbahnwaggons zum Weitertransport. © Foto: Julia Siebrecht
Im Westen der Lieberoser Heide dominiert der Kiefernwald. Das Gelände ist hügeliger, durchdrungen von Endmoränen.
Im Westen der Lieberoser Heide dominiert der Kiefernwald. Das Gelände ist hügeliger, durchdrungen von Endmoränen. © Foto: Julia Siebrecht
Zahlreiche Infotafeln sind entlang des Wildnispfades aufgestellt. Naturfreunde können sich hier über die Besonderheiten der Naturlandschaften Lieberoser Heide, ihrer Tier- und Pflanzenwelt, und über die bewegte Geschichte des Gebietes informieren.
Zahlreiche Infotafeln sind entlang des Wildnispfades aufgestellt. Naturfreunde können sich hier über die Besonderheiten der Naturlandschaften Lieberoser Heide, ihrer Tier- und Pflanzenwelt, und über die bewegte Geschichte des Gebietes informieren. © Foto: Julia Siebrecht
In der Ferne sieht man das Wasser des Ugringsees durch die Bäume schimmern. Auf dem großen Rundwanderweg kommt man an dem See vorbei.
In der Ferne sieht man das Wasser des Ugringsees durch die Bäume schimmern. Auf dem großen Rundwanderweg kommt man an dem See vorbei. © Foto: Julia Siebrecht
Auf dem Wildnispfad stoßen Wanderer auch auf den Leichhardttrail, der von Trebatsch am Schwielochsee durch die Lieberoser Heide bis nach Cottbus führt. Benannt ist er nach dem Australienforscher Ludwig Leichhardt, der auf dem Kontinent drei große Expeditionen durchführte. Ludwig Leichhardt wurde in Sabrodt bei Trebatsch geboren und besuchte das Cottbuser Gymnasium. Von seiner letzten Entdeckungsreise, die er zwischen 1847/1848  ins Outback unternimmt, ist er nie zurückgekehrt.
Auf dem Wildnispfad stoßen Wanderer auch auf den Leichhardttrail, der von Trebatsch am Schwielochsee durch die Lieberoser Heide bis nach Cottbus führt. Benannt ist er nach dem Australienforscher Ludwig Leichhardt, der auf dem Kontinent drei große Expeditionen durchführte. Ludwig Leichhardt wurde in Sabrodt bei Trebatsch geboren und besuchte das Cottbuser Gymnasium. Von seiner letzten Entdeckungsreise, die er zwischen 1847/1848 ins Outback unternimmt, ist er nie zurückgekehrt. © Foto: Julia Siebrecht
Die Lieberoser Heide war lange Zeit ein Truppenübungsplatz, zuerst von der SS, nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Armee. Noch heute liegt viel scharfe Munition auf dem Boden der Lieberoser Heide. Wenn neue Areale erschlossen werden, muss der Kampfmittelräumdienst das Gelände erst absuchen. Hier zu sehen sind Relikte, die bei der Anlegung eines Waldbrandschutzstreifens gefunden wurden. Es ist daher zwingend erforderlich, dass Wanderer sich ausschließlich auf den ausgewiesenen Wanderwegen sowie dem Wildnispfad aufhalten.
Die Lieberoser Heide war lange Zeit ein Truppenübungsplatz, zuerst von der SS, nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Armee. Noch heute liegt viel scharfe Munition auf dem Boden der Lieberoser Heide. Wenn neue Areale erschlossen werden, muss der Kampfmittelräumdienst das Gelände erst absuchen. Hier zu sehen sind Relikte, die bei der Anlegung eines Waldbrandschutzstreifens gefunden wurden. Es ist daher zwingend erforderlich, dass Wanderer sich ausschließlich auf den ausgewiesenen Wanderwegen sowie dem Wildnispfad aufhalten. © Foto: Julia Siebrecht
Eine nun verrostete Munitionsbox, in der Patronen für die Kalaschnikow aufbewahrt wurden.
Eine nun verrostete Munitionsbox, in der Patronen für die Kalaschnikow aufbewahrt wurden. © Foto: Julia Siebrecht
Nicht nur Munition - auch alte Trinkgefäße und Fischbüchsen sowjetischer Soldaten finden sich auf dem Boden der Lieberoser Heide an.
Nicht nur Munition - auch alte Trinkgefäße und Fischbüchsen sowjetischer Soldaten finden sich auf dem Boden der Lieberoser Heide an. © Foto: Julia Siebrecht
Blick auf den Waldbrandschutzstreifen. Feuerwehren können in der Lieberoser Heide nur von den erschlossenen Punkten und Wegen aus Brände löschen. Aufgrund der hohen Munitionsbelastung in den unerschlossenen Arealen können dort nur Löschhubschrauber eingesetzt werden.
Blick auf den Waldbrandschutzstreifen. Feuerwehren können in der Lieberoser Heide nur von den erschlossenen Punkten und Wegen aus Brände löschen. Aufgrund der hohen Munitionsbelastung in den unerschlossenen Arealen können dort nur Löschhubschrauber eingesetzt werden. © Foto: Julia Siebrecht
Der ehemalige Generalshügel wurde von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg 2014 saniert und zu einem zentralen Besucherpunkt ausgebaut. Er gehört heute zum Sukzessionspark. Zahlreiche Infotafeln sind dort aufgestellt, die über die Entstehung des natürlichen Waldes zu Füßen der Anhöhe Auskunft geben und über die einstige militärische Nutzung des Ortes.
Der ehemalige Generalshügel wurde von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg 2014 saniert und zu einem zentralen Besucherpunkt ausgebaut. Er gehört heute zum Sukzessionspark. Zahlreiche Infotafeln sind dort aufgestellt, die über die Entstehung des natürlichen Waldes zu Füßen der Anhöhe Auskunft geben und über die einstige militärische Nutzung des Ortes. © Foto: Julia Siebrecht
Sowjetische Generäle und Offiziere beobachteten Militärmanöver von diesem 1970 entstandenen massivem Betonbau aus. Heute bietet die Plattform Besuchern eine ruhige Sicht auf den entstehenden Wald des ehemaligen Truppenübungsplatzes in der Lieberoser Heide.
Sowjetische Generäle und Offiziere beobachteten Militärmanöver von diesem 1970 entstandenen massivem Betonbau aus. Heute bietet die Plattform Besuchern eine ruhige Sicht auf den entstehenden Wald des ehemaligen Truppenübungsplatzes in der Lieberoser Heide. © Foto: Julia Siebrecht
Der ehemalige Generalshügel wurde von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg 2014 saniert und zu einem zentralen Besucherpunkt ausgebaut. Er gehört heute zum Sukzessionspark. Zahlreiche Infotafeln sind dort aufgestellt, die über die Entstehung des natürlichen Waldes auf dem früheren Militärgelände zu Füßen der Anhöhe Auskunft geben.
Der ehemalige Generalshügel wurde von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg 2014 saniert und zu einem zentralen Besucherpunkt ausgebaut. Er gehört heute zum Sukzessionspark. Zahlreiche Infotafeln sind dort aufgestellt, die über die Entstehung des natürlichen Waldes auf dem früheren Militärgelände zu Füßen der Anhöhe Auskunft geben. © Foto: Julia Siebrecht
Blick auf die frühere Schießscharte. Hier holt sich die wilde Natur ihren Lebensraum zurück. Dieser Prozess kann vom Aussichtspunkt aus gut beobachtet werden. Der Generalshügel liegt an der Bundesstraße 168. Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Blick auf die frühere Schießscharte. Hier holt sich die wilde Natur ihren Lebensraum zurück. Dieser Prozess kann vom Aussichtspunkt aus gut beobachtet werden. Der Generalshügel liegt an der Bundesstraße 168. Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. © Foto: Julia Siebrecht
Vom Generalshügel hat man einen exzellenten Rundumblick auf die Lieberoser Heide.
Vom Generalshügel hat man einen exzellenten Rundumblick auf die Lieberoser Heide. © Foto: Julia Siebrecht
Die drei Wanderführer: Julia Geuder (l.) arbeitet derzeit als Trainee bei der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Annemarie Kaiser von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ist INA Projektleiterin in Lieberose und stammt aus der Region. Axel Becker ist seit 2012 Leiter der Oberförsterei Lieberose und kennt die Lieberoser Heide seit seiner Kindheit.
Die drei Wanderführer: Julia Geuder (l.) arbeitet derzeit als Trainee bei der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Annemarie Kaiser von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ist INA Projektleiterin in Lieberose und stammt aus der Region. Axel Becker ist seit 2012 Leiter der Oberförsterei Lieberose und kennt die Lieberoser Heide seit seiner Kindheit. © Foto: Julia Siebrecht