In Greifenhain wurde der offizielle Start von Bürgermeister Harald Altekrüger, vom Greifenhainer Orstvorsteher Rene Kloas und vom Domsdorfer Ortsvorsteher Siegmar Klauß vollzogen. Dort gab es auch die offizielle Abschlussveranstaltung am Abend mit der Siegerehrung für die jüngsten und ältesten Teilnehmer, für die Starter mit der weitesten Anreise, für die lustigsten Truppen und für die Ortsteile, die prozentual zur Einwohnerzahl die meisten Teilnehmer zum Mitradeln bewegen konnten.Auf der rund 60 Kilometer langen Strecke lagen anschließend die Haltepunkte am Angelheim in Raakow, in Rehnsdorf, Oelsnig, Leuthen, Siewisch, Casel und an der Tauchschule in Laasow. Bei strahlendem Sonnenschein pendelten die Radler zwischen den Punkten. Mancher bewältigte sogar alle acht Stationen, wie der Greifenhainer Wolfgang Zocher: "Die zwei langen Anstiege in den Steinitzer Alpen hatten es aber in sich", sagte er.Für Aufsehen sorgten unterwegs die Mitglieder vom Golschower Traditionsverein. Sie waren in ihren gelben T-Shirts und gelben Regenjacken nicht zu übersehen. Zudem hatte jeder der lustigen Truppe einen besonderen Namen am Fahrrad. Da sie unter dem Motto "Bienen und Hummeln aus Golschow" unterwegs waren, schwirrten sie unter Titeln wie "Flachbauchbiene" oder "Lustige Hummel" umher. Viel Spaß hatten auch junge Leute aus Drebkau, die als "Village People" an den Start gingen. So radelte Hippiebraut Maja Gromm gemeinsam mit Indianer Michael Schmidt auf dem Tandem. Antje Neumann aus Groß Döbbern hatte viele Mitglieder ihres Sportvereins im Schlepptau, die durch Shirts mit der Aufschrift "Mit Power und Rückenwind zieht's uns heute zum Kreisel hin" gut erkennbar waren.Bei der Siegerehrung am Abend jubelten die Groß Döbberner und die Golschower zusammen mit den Siegern in der Kategorie "Lustigste Truppe". Mit den "Village People" aus Drebkau tanzten sie eine Polonaise zu "YMCA". Zum wiederholten mal waren die Siewischer nicht zu schlagen. Jeder vierte war beim 6. Kreisel dabei. Damit waren die Männer und Frauen um Ortsvorsteher Wolfgang Just erneut die prozentual gesehen stärkste Ortsteilmannschaft. Sie konnten sich über einen 200-Euro-Scheck und den Pokal der VR-Bank aus den Händen von Radsportweltmeister Lothar Thoms freuen.