"Aus Sicht der Staatsanwaltschaft hat die Hauptverhandlung zu keinem anderen Ergebnis geführt als die letzte Hauptverhandlung", sagte Thomas Hochstein am Freitag vor dem Stuttgarter Landgericht. Nach wie vor sehen die Ankläger eine fahrlässige Tötung in 15 Fällen und fahrlässige Körperverletzung in 14 Fällen. Nur weil der Vater "sehenden Auges" gegen die Waffenvorschriften verstoßen habe, habe es zu der schrecklichen Tat kommen können, machte die Staaatsanwaltschaft deutlich. Der Sportschütze habe die Pistole über eine längere Zeit im Schlafzimmerschrank aufbewahrt, mit der sein Sohn am 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschoss.