Das teilte das Landgericht am Mittwoch mit. Die BGH-Richter hätten besonders den vom Gericht errechneten Schaden von rund 760 000 Euro moniert.

Weil ein Teil davon verjährt sei, müsse der Steuerschaden niedriger angesetzt werden. Dies könne Auswirkungen auf das Strafmaß haben. Die Angeklagte hatte viele der aufwendigen Geschenke Schuberts, darunter Autos und Immobilien, nicht beim Finanzamt zur Schenkungssteuer angemeldet.

Sollte die Strafe im zweiten Prozess um mindestens sechs Monate reduziert werden, wäre eine Bewährungsstrafe möglich. Die Umstände von Schuberts Tod sind nach wie vor ungeklärt.

Der frühere Eigentümer der Henninger-Brauerei war 2010 im Alter von 90 Jahren gestorben. Gegen seine Witwe und einen Anwalt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen eines Tötungsdelikts.