Angeboten werde etwa der Eintrag in eine Sperrliste, die vor unaufgeforderten Werbeanrufen schützen soll. Dabei werden die Angerufenen aufgefordert, persönlichen Daten wie die Bankverbindung preiszugeben. Die Verbraucherschützer warnen jedoch davor, auf das Angebot einzugehen. Die Anrufer seien keine Mitarbeiter der Verbraucherzentrale. Verbraucher sollten niemals persönliche Daten und vor allem keine Kontonummer preisgeben. Wer seine Kontonummer dennoch bekannt gegeben hat, sollte den abgebuchten Betrag von seiner Bank zurückbuchen lassen.

Fristlose Kündigung auch bei Beurlaubung

Arbeitnehmer können fristlos gekündigt werden, wenn sie bereits beurlaubt sind. Eine schwerwiegende Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten könne dies rechtfertigen, erklärte das Hessische Landesarbeitsgericht. Auch wenn die üblicherweise bei einer fristlosen Kündigung in Betracht gezogene Wiederholungsgefahr nicht bestehe, sei die Maßnahme rechtmäßig, wenn dem Arbeitgeber eine Fortzahlung der Bezüge nicht zumutbar sei. Geklagt hatte ein Mann, der kurz vor seiner Beurlaubung knapp 100 vertrauliche E-Mails mitgenommen hatte. Als sein Arbeitgeber davon während der Freistellung erfuhr, entließ er den Mitarbeiter fristlos (Az.: 7 Sa 248/11).

Besser Frostschutz mit Bittermitteln kaufen

Eltern sollten Frostschutzmittel und Enteiser für Kinder unerreichbar lagern. Beim Kauf achten sie am besten auf Produkte mit Bitterstoffen: Trinken Kinder davon, spucken sie diese aufgrund des ungenießbaren Geschmacks gleich wieder aus. Darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ hin. Häufig füllen Erwachsene kleine Mengen Frostschutzmittel aus großen Kanistern in Trinkflaschen um. Dabei besteht die Gefahr, dass Kinder die Flüssigkeit mit etwas Trinkbarem verwechseln können. Kühlerfrostschutzmittel enthalten hochprozentiges Ethylenglykol. Ein Schluck kann bei Kindern lebensgefährliche Vergiftungen auslösen.

Reise muss rechtzeitig storniert werden

Wer einen Urlaub bucht und krank wird, muss die Reise rechtzeitig stornieren, wenn die Reiserücktrittsversicherung einspringen soll, entschied das Amtsgericht München. In dem Fall hatte der Versicherte einen Tag vor Urlaubsbeginn einen epileptischen Anfall und sagte die Reise ab. Die Versicherung wollte aber nur den Teil der Stornokosten übernehmen, der bei einer Absage zwei Monate zuvor entstanden wäre. Da hatte der Mann schon einmal einen epileptischen Anfall, aber die Reise nicht storniert, weil er auf Besserung hoffte. Tatsächlich hätte er die Reise absagen müssen, entschied das Gericht

(Az.: 281 C 8097/10).