: I ZR 311/11).

Danach haftet ein Waldbesitzer nicht für waldtypische Gefahren, die jedem drohen können, der einen Wald betritt. "Dem Waldbesitzer, der das Betreten des Waldes dulden muss, sollen dadurch keine besonderen Sorgfalts- und Verkehrssicherungspflichten erwachsen", begründeten die Richter ihre Entscheidung.

Geklagt hatte eine Frau, die durch einen herabstürzenden Ast am Kopf gefährlich verletzt worden war und eine schwere Hirnschädigung erlitten hatte. Das Landgericht Saarbrücken hatte die Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht der Frau jedoch recht gegeben. Dagegen hatte der Waldbesitzer jetzt erfolgreich Revision eingelegt.