"Damit können wir seit 2007 jeweils mehr als 3000 Besucher empfangen", freut sich Kreiskulturamtsleiter Andreas Pöschl über die sehr gute Resonanz. Er sei sehr stolz darauf, dass die Literaturwoche so gewachsen sei. "Das geht natürlich nur mit guten Partnern, die uns jährlich unterstützen", bedankt sich Andreas Pöschl. Diese guten Partner hat das Kreiskulturamt in jenen Einrichtungen, Vereinen und Institutionen, in denen die LiteraTour mittlerweile zu Hause ist. Gelesen wurde in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Museen, Galerien, Konzertsälen bis zum privaten Wohnraum wie in Saathain. Letzteres sei durchaus noch ausbaubar, so Pöschl, der sich perspektivisch gut eine Aktion wie "Elbe-Elster liest" vorstellen kann. 33 Veranstaltungen waren öffentlich, die meisten anderen schulische Lesungen wie zum Beispiel mit der Stipendiatin des Märkischen Kreises, Lydia Daher, die an allen Gymnasien des Kreises zu Gast war. Die eigenen Veranstaltungen des Kulturamtes ausgenommen, unterstützte der Kreis die LiteraTour-Lesungen mit jeweils 50 Prozent. 7000 Euro schlugen insgesamt zu Buche. "Das ist bisheriger Rekord", so der Kulturamtsleiter.Den Menschen in der Region das Lesen nahezubringen, ist ein Hauptanliegen der Literaturwoche. Dafür spricht auch das Workshop-Angebot für die ehrenamtlichen Vorleser. Jeder vierte Deutsche lese nie ein Buch, hat Andreas Pöschl einer Statistik entnommen. Während der Deutsche im Durchschnitt 210 Minuten täglich vor dem Fernseher verbringt, liest er nur acht Minuten am Tag in einem Buch. Dagegen sei in einer Studie festgestellt worden, dass Kinder und Jugendliche, die lesen, besser in Komplexen denken können. pos