Wer ein „gutes“ Gerät haben will, muss dafür verhältnismäßig tief in die Tasche greifen. Nach einem Vergleich der Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „test“ kostet der Testsieger bei den Empfängern ohne integrierte Festplatte, der „Technisat Digit MF4-T“ , 149 Euro. Rund 90 Euro billiger und nur eine halbe Testnote schlechter sei der „Thomson DTI 652“ , allerdings habe er auch weniger Extras zu bieten.
So gibt es dem Testbericht zufolge keine Anzeigen oder Tasten am Gerät. Wer beispielsweise per DVB-T Radio hören will, müsse jedes Mal den Fernseher einschalten, um zu wissen, welcher Sender gerade läuft. Das sei auch bei den meisten im Handel erhältlichen Miniboxen, die sich an der Rückseite des Fernsehers anschließen lassen, der Fall.
Unter den Geräten mit Festplatte macht der „Universum DVB/T 2611“ das Rennen, der 160 Euro auch der günstigste ist. Gelobt wird von den Experten der Stiftung Warentest der geringe Stromverbrauch. Kritik muss der Hersteller jedoch wegen der schlechte Kindersicherung einstecken: Es sei nicht möglich, einzelne Programme zu sperren.
PC-Besitzer können ihren Computer auch mit einem DVB-T-Stick fernsehtauglichen machen. Am besten im Warentest-Vergleich schneidet der Empfänger „TerryTec Cinergy Hybrid T USB XS“ für 109 Euro ab. Allerdings sei auch er nur „befriedigend“ . Der Grund dafür sei die schlechte Qualität bei bewegten Bildern. (pm/sh)