Die Esa veröffentlichte am Freitag entsprechende Radarbilder, die Anfang September vom Satelliten Envisat aus aufgenommen worden waren.
Allein im vergangenen Jahr sei eine Eisfläche von einer Million Quadratmetern in der Arktis geschmolzen, sagte der dänische Meteorologe Leif Toudal Pedersen, Leiter des Polar-View-Projekts. Diesen Rückgang bezeichnete er als "außergewöhnlich". Die Route durch die Arktis, die Europa mit Asien verbindet, ist gewöhnlich auch im Sommer für die meisten Schiffe nicht befahrbar.
Wirtschaftlich interessant dürfte die Entwicklung für Reedereien sein, die die Nordwest-Passage als kostengünstige Alternative zum Panama-Kanal sehen. () (AFP/sha)