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Bernsdorf gewinnt Kreisderby in Hoyerswerda

Stephan Ronge (TSG Bernsdorf) spielte den Tagesbestwert.
Stephan Ronge (TSG Bernsdorf) spielte den Tagesbestwert. FOTO: jkn1
Kegeln Meisterliga Männer Das mit Spannung erwartete Kreisderby zwischen dem gastgebenden SC Hoyerswerda und der TSG Bernsdorf hielt über weite Strecken, was es versprochen hatte. Es dominierten zwar die bestens in die Saison gestarteten Bernsdorfer am Ende klar und gewannen mit 8:0 und 3134 zu 3029 Kegeln. Jochen Kassmann / jkn1

In den einzelnen Duellen ging es aber oft knapp zu. Schon im Anfangsduo gelang es den Gästen, die Grundlage für den späteren Erfolg zu legen. So setzte sich Gunter Miertschke gegen Frank Wieland mit 3:1 und 526 zu 495 Zählern durch. Teamchef Stephan Ronge gelang dies nach spannenden Anfangsduellen gegen den besonders heimstarken Ronny Klein ebenfalls mit 3:1 und der Tagesbestleistung von 540 zu 522 Zählern. Dann schlug sich das SC-Mittelduo achtbar. Matthias Hanske unterlag auf der Zielgeraden nach einem 2:2 mit 514 zu 517 gegen Thomas Belau knapp. Peter Wislaug bemühte sich sehr, doch zum Schluss reichte es nach einem ebenfalls 2:2 mit 485 zu 504 Zählern gegen Sebastian Freund nicht zum Punktgewinn. Nun klare Vorteile für die Bernsdorfer, die sich nach spannenden individuellen Partien auch zum Schluss durchsetzten. Erik Przybylski drehte dabei ein eigentlich schon verlorenes Spiel mit den letzten Würfen und gewann gegen Axel Paulik mit 2:2 und 507 zu 506. Ebenfalls mit dem letzten Satz musste Rene Weise seine Partie gegen Dieter Rudolf mit 1,5:2,5 und 507 zu 538 Kegeln an den Gast abgeben.

Die Hoyerswerdaer Eisenbahner unterlagen in der zweiten Partie der neuen Saison beim heimstarken SV 1896 Großdubrau mit 2:6 und 2986 zu 3112 Kegeln und haben damit einen klassischen Fehlstart hingelegt. Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus. Axel Jarosch dominierte die Partie gegen Henning Pietsch mit einem 2:2 und einem deutlichen 537 zu 499. Nachwuchstalent Torsten Reißbach mühte sich, musste dem Tagesbesten Martin Nehrlich aber einen deutlichen Punktgewinn mit 0:4 und 471 zu 541 Kegeln überlassen. Ausgeglichenheit mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Nun galt es, im Mittelpart zumindest an den Großdubrauern dranzubleiben. Die Eisenbahner hielten das Spiel lange offen und mussten nur im Mannschaftsresultat einige Zähler abgeben. Erik Jarosch unterlag mit 1,5 zu 2,5 und 514 zu 527 Kegeln Jens Schoele. Sebastian Hofmann behauptete sich nach einem spannenden Schlussdurchgang mit einem 2:2 und 518 zu 515 Kegeln gegen Andreas Böhm. Loks Schlussstarter hatten es nun durchaus in der Hand, für einen Punktgewinn zu sorgen. Es sollte aber nicht sein. Zu unausgeglichen agierend, unterlag Jörg Meißner mit 1:3 und für ihn mäßigen 466 zu 521 Zählern Björn Synde. Matthias Hildebrand leistete dem favorisierten Jürgen Ullrich lange hartnäckigen Widerstand, musste sich am Ende aber nach einem 2:2 mit 480 zu 509 Zählern geschlagen geben.