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Bernsdorf gewinnt – Hoyerswerdaer Teams mit Niederlagen

Erik Przybylski hatte bei der TSG Bernsdorf einen glänzenden Saisonstart mit seinen 550 Kegeln.
Erik Przybylski hatte bei der TSG Bernsdorf einen glänzenden Saisonstart mit seinen 550 Kegeln. FOTO: jkn1
Die Meisterliga der Kegler startet mit hochinteressanten Duellen in die neue Saison. Lok-Team präsentiert sich zum Auftakt ohne Dampf. Jochen Kassmann / jkn1

Kegeln Meisterliga Zur Saisoneröffnung empfing die TSG Bernsdorf das spielstarke Sextett der TSV Blau-Weiß Gröditz und hinterließ dabei einen passablen Eindruck. "Nach guter Vorbereitung wollten wir zum Saisonstart gleich Nägel mit Köpfen machen", freute sich Teamchef Stephan Ronge nach Spielschluss. "Das ist uns nach einer mannschaftlich guten Leistung gelungen". Mit 7:1 und einem Mannschaftsresultat von 3139 zu 3054 Kegeln sprang ein sicherer Erfolg heraus. Schon das Anfangsduo legte dazu die Grundlage. Erik Przybylski glänzte mit hervorragenden 550 Kegeln, Gunter Miertschke kam auf 501. Damit bekam das Mittelduo 67 Zähler Vorsprung mit auf den Weg, auf dem sich aufbauen ließ. Stephan Ronge erzielte vorbildlich die Tagesbestleistung von 550 Kegeln und Sebastian Freund sehr gute 541 Zähler. Bei den Gästen erreichte Torsten Dubiel mit 526 Kegeln ein gutes Ergebnis. 129 Zähler Vorsprung, bei einem 4:0 Einzelresultat, brachten schon zu diesem Zeitpunkt die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber.

Da brauchte das Bernsdorfer Schlussduo die Partie nur sicher nach Hause bringen. Dieter Rudolf erspielte sich 535 Kegel. Thomas Belau wird dagegen mit seinen 462 Kegeln gegen den besten Gröditzer Martin Pöhls (533) nicht zufrieden gewesen sein, aber Gefahr, noch zu verlieren, bestand in keiner Phase des Spieles.

Der Saisonbeginn entsprach keinesfalls den Erwartungen der Hoyerswerdaer Eisenbahner. Mit 2,5 zu 5,5 und einem Mannschaftsresultat von 3008 zu 3030 Kegeln unterlagen sie dem keinesfalls überwältigt agierendem Sextett der SV Pirna-Süd. Der Spielbeginn verlief verhalten. Überraschend musste Axel Jarosch seine Partie mit 493 zu 514 Zählern und einem 2:2 an Patrick Zimmermann abgeben, aber Matthias Hildebrand glich dies mit einer soliden Partie gegen Holger Schwier nach einem 2:2 mit 506 zu 454 Zählern wieder aus. Knackpunkt war dann wohl der Mittelpart mit Dietmar Gatzlaff, der mit 468 zu 526 Kegeln (1:3) sein Spiel abgab. Erik Jarosch spielte mit 2:2 und 522:522 Kegeln unentschieden gegen Frank Sessner. Die Hoyerswerdaer versuchten, dem Spiel eine durchaus noch mögliche Wende zu geben, aber es gelang nicht. Zwar dominierte Sebastian Hofmann gegen Matthias Sahr mit 3:1 und 538 zu 503 Kegeln, aber bei Jörg Meißner lief nach gutem Spielbeginn zum Schluss nicht mehr viel zusammen. Mit 2:2 und 481 zu 511 Kegeln unterlag er Uwe Wittig. "Das hatten wir uns anders vorgestellt", kommentierte Teamchef Sebastian Hofmann.

Der SC Hoyerswerda unterlag nach einem spannenden Spiel bei der SV 1896 Großdubrau mit 3:5 und 3066 zu 3169 Kegeln. Frank Wieland setzte sich nach einem 4:0 und 545 zu 531 Zählern gegen Henning Pietsch durch. Auch Ronny Klein punktete nach einem 2:2 mit 505 zu 484 Kegeln gegen Karsten Bergel. Ein Start nach Maß. Im Mittelpart konnte Axel Paulick mit einem 3:1 und 547 zu 523 Zählern gegen Andreas Böhm daran anschließen, was Bernd Moose dann nicht gelang. Er musste sich dem Großdubrauer Jens Schoele mit 1:3 und 485 zu 543 Kegeln beugen. Den Heimvorteil nutzten die Gastgeber im abschließenden Finale, um die Partie noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dabei trumpfte Ex-Seniorenkreismeister Jürgen Ullrich mit der Tagesbestleistung von 563 Kegeln auf, mit denen er Peter Wislaug mit schwachen 473 und einem 4:0 den Zahn zog. Auch Rene Weise hatte ein Abschlussremis vor Augen, aber schwächelte zum Schluss. Mit einem 2:2 gab er seine Partie gegen Björn Synde noch mit 511 zu 525 Kegeln ab.