"Sie haben doch sehr, sehr viele Spuren hinterlassen, sodass wir zuversichtlich sind, dass die Täter ermittelt werden können", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Dienstag.

Inzwischen hat die Polizei Hinweise zu drei Tätern. Ein Mitglied der Bande hatte in der Volksbank in Berlin-Steglitz ein Schließfach gemietet. Zu diesem Mann macht die Polizei noch keine Angaben. Sie veröffentlichte am Dienstag ein Fahndungsfoto zu einem anderen Mann, der einen Tiefgaragenstellplatz mietete. In der vergangenen Woche hatte die Polizei ein erstes gezeichnetes Phantombild zur Fahndung nach einem ersten Verdächtigen herausgegeben. Mithilfe des eigenen Schließfaches wollte die Bande wohl den Tresorraum mit 1600 Fächern im Keller der Bank auskundschaften. Zutritt zu dem Raum erhalten nur Kunden mit eigenem Schließfach. Sie werden von einer Bankangestellten eingelassen und können sich dann alleine und ungestört bewegen.

Am 14. Januar war der Einbruch in die Bank entdeckt worden. Nach bisherigen Ermittlungen hatte die Bande 309 Schließfächer aufgebrochen, von denen 294 vermietet waren. Inzwischen liegen der Polizei mehr als 170 Hinweise auf die Täter vor. Gesucht wird auch nach Hinweisen auf rund Tausend Winkel aus Buchenholz, die die Einbrecher zum Ausbau des Tunnels nutzten. In deutschen Baumärkten gehören derartige Holzwinkel nicht zum Sortiment.