Dabei hielten sie sich möglichst nah bei ihrer Mutter Tonja auf, teilte Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem am Dienstag mit.

Knieriem und seine Mitarbeiter können bislang nur ab und an einen Blick auf die Jungtiere werfen: auf den Bildern einer Überwachungskamera. Und auch nur dann, wenn die Mutter den Nachwuchs nicht gerade verdeckt. "Über Namen oder mögliche Patenschaften machen wir uns erst Gedanken, wenn die Kleinen über den Berg sind", so Knieriem. Die Sterblichkeit bei neugeborenen Eisbären liegt bei rund 50 Prozent. Vor allem die ersten zehn Tage gelten als kritisch.

Rund um Tonjas Wurfbox patrouilliert deshalb ein Sicherheitsdienst, das Betreten der Box ist verboten. Jeglicher Lärm in der Umgebung wird vermieden. Die Eisbärin hatte die Jungen am 3. November geboren.