Im Wettstreit um die Nachfolge der begehrten "Schlossallee" unterlag die Hauptstadt aber Saarbrücken, wie der hessische Hasbro-Verlag gestern mitteilte. Bei einer Internet-Abstimmung wurde die saarländische Hauptstadt mit ihrem Schloss auf die Top-Position gewählt. Bei der Monopoly-Sonderedition, die heute in die Geschäfte kommt, werden auf dem Spielbrett die bisherigen Straßennamen wie "Schlossallee" oder "Badstraße" erstmals durch Städte und deren Sehenswürdigkeiten ersetzt.
Von Mitte Januar an hatten 41 Städte elf Wochen lang in einer Internet-Wahl um die 22 Positionen in der Ausgabe von "Monopoly Deutschland" gerungen. Dabei war Saarbrücken nicht von Anfang an unter den Mitstreitern. Erst auf Drängen von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) wurde die Stadt noch in die Wertung aufgenommen und gewann mit zehn Prozent der Stimmen. Für Berlin stimmten 7,4 Prozent der 550 000 Teilnehmer. Es musste sich auch bei der Verteilung der Bahnhöfe geschlagen geben. Der Hauptbahnhof wird Leipzig heißen. (dpa/uf)