Doch gerade bei den Tablet-Displays gibt es große Qualitätsunterschiede, wie die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von 15 Tablets festgestellt hat.

Die besten Geräte punkteten im Test mit guten Farben, hoher Auflösung und starken Kontrasten. Am anderen Ende der Skala gab es aber auch Ausreißer nach unten, die Bilder unscharf und pixelig anzeigten und Texte nur schlecht lesbar darstellen konnten.

Die Tester unterscheiden zwischen kleinen Geräten mit Diagonalen zwischen 6,8 und 8,4 Zoll und größeren Tablets mit 8,7 bis 10,9 Zoll. Die Größe ist auch vom Einsatzzweck abhängig: Wer mit seinem Tablet viel unterwegs ist, wählt eher ein kleineres Modell. Soll das Gerät vor allem zu Hause zum Einsatz kommen, darf es meist auch größer sein.

Bei der Akkulaufzeit gibt es den Testern zufolge große Unterschiede: Sieben Stunden hielten die schwächsten Geräte durch, die besten Tablets liefen doppelt so lange. Enttäuschend waren die Kameras: Nur ein Tablet schaffte in dieser Kategorie ein "Gut", die anderen Tablet-Kameras schnitten "befriedigend" oder nur "ausreichend" ab.

Wer unterwegs nicht nur in WLAN-Netzen surfen will, sollte auf einen SIM-Karten-Slot achten, raten die Warentester. Doch den haben längst nicht alle Geräte an Bord. Die Hersteller bieten oft Versionen ihrer Tablets sowohl mit als auch ohne Mobilfunkmodem. Wer darauf verzichten kann, spart mit der abgespeckten Variante den Angaben der Tester zufolge bis zu 120 Euro.

Bei den kleinen Tablets erhielten drei Geräte die Note "gut". Am meisten überzeugte das Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE (SM-T715) mit der Note 1,6. Bei den größeren Tablets lag das Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE (SM-T815) im Test am Ende ganz vorne (Note 1,7).