Das berichtet die Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 3/2007).
Experten der Zeitschrift hatten 13 verschiedene Ranzen unter die Lupe genommen. Nur drei von ihnen, der „Echte Scout Easy II Starlet“ , der „Echte Scout Mega Star Dust“ sowie das „DerDieDas Ranzenset Sunflower“ von Steinmann zu Preisen zwischen 110 und 120 Euro, entsprachen den Anforderungen an die DIN-Norm 58124.
Dagegen erreichten beispielsweise die getesteten Exemplare von Spiegelburg für 119 Euro, Samsonite für 149,90 Euro, Steiff für 149,90 Euro und McNeill für 109,95 Euro nicht die geforderten zehn Prozent reflektierende und 20 Prozent fluroreszierende Flächen im Vorder- und Seitenbereich.
Doch selbst die drei besten Exemplare schnitten im Gesamturteil nur „befriedigend“ ab. Bemängelt wird vor allem die Schadstoffbelastung. „Nahezu alle Ranzen enthalten stark erhöhte oder erhöhte Mengen bedenklicher Weichmacher aus der Gruppe der Phthalate“ , begründet „Ökotest“ . Dabei handele es sich um Schadstoffe, die in Kinderspielzeug und Babyartikeln gesetzlich reglementiert seien.
Um Rückenprobleme in der Schulzeit zu vermeiden, sollten Eltern so oft wie möglich das Gewicht des Ranzens kontrollieren. Er darf nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts des Trägers auf die Waage bringen.
(dpa/gms/sh)