Allerdings werden auch sie ausschließlich im Stall gehalten, erläutert die Verbraucherzentrale Thüringen.

Die Kennzeichnung „Freilandhaltung“ bedeute zwar ähnliche Bedingungen, aber die Tiere müssten zumindest die Hälfte ihrer Lebenszeit tagsüber ständig die Möglichkeit haben, sich an der frischen Luft auf vorwiegend begrünten Flächen zu bewegen.

Unter „bäuerlicher Freilandhaltung“ versteht man den Verbraucherschützern zufolge, dass die Tiere sich ständig auf begrünten Flächen an der frischen Luft aufhalten können. Außerdem müssen sie zu einer anerkannt langsam wachsenden Rasse gehören, ihr Futter soll zu 70 Prozent Getreide sein.

„Bäuerliche Freilandhaltung – unbegrenzter Freilauf“ kommt einer artgerechten Tierhaltung am nächsten: Die Tiere dürfen sich tagsüber so weit und viel bewegen, wie sie wollen. In der ökologischen Landwirtschaft werden die Tiere darüber hinaus unter anderem nicht mit antibiotischen Leistungsförderern und nicht vorbeugend mit Arzneimitteln behandelt.