"Diese Regelung gilt für alle Züge des Fernverkehrs, wenn die Verspätung durch die Deutsche Bahn verschuldet ist", sagte Bahn-Sprecher Andreas Fuhrmann in Berlin. Betroffene lassen ihr Ticket am besten vom Zugbegleiter des verspäteten Zuges oder im Service-Center am Bahnhof mit einem Vermerk versehen.
Hat ein Fernzug mehr als eine Stunde Verspätung, können sich die Reisenden einen Teil der Kosten für die Fahrkarte erstatten lassen - in der Regel 20 Prozent. Kann die Reise aufgrund eines verpassten Anschlusses vor 24 Uhr nicht wie geplant fortgesetzt werden, übernimmt die Bahn Taxi- und Hotelkosten bis zu 80 Euro. Die Entschädigung kann in Form eines Gutscheins bei den Service-Stationen der Deutschen Bahn eingelöst werden, allerdings nicht als Bargeld. Für Verspätungen im Nahverkehr gibt es keine Entschädigungen. (dpa/gms/sh)