Denn jeder Bauherr müsse gewährleisten, dass seine Baustelle keine Gefahr für andere Personen oder Sachen darstellt und dass auf seiner Baustelle niemand zu Schaden kommt. Passiert doch etwas, dann hafte der Bauherr.
Wichtig sei auch die so genannte Bauleistungs- oder Bauwesenversicherung. Sie decke alle Schäden am Rohbau ab, die durch Unwetter, aber auch durch Einbruch und Vandalismus entstehen.
Eine Feuerrohbauversicherung soll alle Schäden durch Feuer absichern. Wer sich als Bauherr von Beginn an für die Wohngebäudeversicherung entscheide, so die Experten, der bekomme die Feuerrohbauversicherung in der Regel kostenlos dazu. Die Wohngebäudeversicherung schützt vor Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden. Auch Glasbruchschäden oder so genannte Elementarschäden, also Gefahren durch Überschwemmung, Erdbeben, Lawinen können mitversichert werden.
Wer in Eigenhilfe baut und dabei die Unterstützung von Bekannten, Nachbarn und Familienmitgliedern in Anspruch nimmt, sollte unbedingt sich selbst und seine Helfer am Bau absichern. Denn bei Arbeitsunfällen genießen Privatleute, die in eigener Sache auf der Baustelle tätig sind, keinen Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung, betont die Arge Baurecht. (ddp.djn/eh)