Die Verordnung untersage das „Ausüben von öffentlich wahrnehmbaren sexuellen Handlungen (z.B. Freiluftsex)“ .
Das Liebesspiel im Freien ist nach dem Strafgesetzbuch ohnehin strafbar, sofern damit absichtlich oder wissentlich ein öffentliches Ärgernis erregt wird. Der Paragraf sei aber zu unbestimmt, sagte der Amtsdirektor.
Beim Sommerfest in Müllrose habe es wiederholt Probleme mit Paaren gegeben, die ihrer Leidenschaft in aller Öffentlichkeit freien Lauf ließen. „Auf dem Fest sind aber auch viele Kinder, das geht so nicht“ , erklärte Meine das Vorgehen. (dpa/das)