Allerdings sollten Steuerzahler überlegen, ob sie jetzt den Fahrtweg in voller Länge als Freibetrag auf der Steuerkarte eintragen lassen, raten Steuerexperten. Stellt sich die Regelung später trotz höchstrichterlicher Bedenken als rechtmäßig heraus, drohen hohe Nachzahlungen von einigen Hundert Euro, weil der Freibetrag auf der Steuerkarte höher war als die dann tatsächlich anerkannten Kosten.
Deshalb kann es besser sein, die Fahrten ab dem ersten Kilometer erst in der Steuererklärung anzugeben und dort gegebenenfalls eine Aussetzung des Verfahrens zu beantragen, wenn noch keine abschließende Entscheidung vorliegt, heißt es weiter. Dann könne sich der Pendler im besten Fall über eine satte Erstattung vom Finanzamt freuen. (ddp.djn/sha)