: 16 U 11/07). Als Mängel können beispielsweise die Unterbringung in einem durch Malaria gefährdeten Gebiet oder die Gefährlichkeit einer Stadt gelten.
In dem Fall hatten Eltern ihren Sohn für ein Jahr in eine Schule in Südafrika geschickt. Zunächst wurde der Junge in einer Stadt mit Mala ria gefahr untergebracht, obwohl das Gegenteil zugesichert worden war. Später lebte er in einer Stadt mit hoher Kriminalität, wodurch kaum Freizeitaktivitäten möglich waren. Außerdem handelte es sich bei der Schule nicht um eine vertraglich angekündigte High School. Die Eltern hatten mit ihrer Klage Erfolg. Die Richter erkannten an, dass es sich um einen Bruch der Vertragsbedingungen handelte. (dpa/eb)