In dem Fall war das Haus länger als ein Jahr eingerüstet. In diesem Zeitraum war auch die Loggia nur sehr eingeschränkt zu nutzen. Hinzu kamen Lärm durch Dämm-, Maurer- und Abbrucharbeiten sowie Betonsanierung und Erdarbeiten. Streit bestand zwischen Vermieterin und Mieter über die Dauer und Intensität der Beeinträchtigungen. Die Richter entschieden, es sei allgemein bekannt, dass solche Arbeiten nicht geräuschlos und nicht ohne Schmutz ablaufen. Daher müsse das nicht im Einzelnen geprüft werden. Die von den Mietern vorgenommene Minderung von knapp 30 Prozent sei nicht zu beanstanden. (dpa/sha)