In dem Fall hatte eine Versicherung an einen Krabbenfischer eine Berufsunfähigkeitsrente unter Vorbehalt gezahlt. Zwei Jahre später hatte der Mann eine Umschulung zum Einzelhandelskaufmann absolviert und arbeitete im elterlichen Betrieb. Die Versicherung verwies ihn nach erneuter Prüfung auf diesen Beruf und stellte die Zahlung der monatlichen Rente ein. Zu Unrecht, wie die Bundesrichter entschieden.
Die Versicherung hätte von Anfang an ihre Pflicht zur Zahlung der Rente unbefristet anerkennen müssen und hätte davon nur bei einer wesentlichen Besserung des Gesundheitszustandes des Klägers befreit werden können, erklärten die Juristen. (ddp.djn/sh)